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Gefühle sind so alt wie die Menschheit. Aber was wissen wir über sie? Wie ernst nehmen wir sie und welche Bedeutung weisen wir ihnen zu? Die Autorinnen und Autoren des Bandes untersuchen, wie sich das Wissen über Gefühle und deren Bewertung in den letzten 300 Jahren verändert haben. Sie analysieren wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatten, die Europäer seit dem 18. Jahrhundert über Affekte, Leidenschaften, Empfindungen und Emotionen führten. Dabei ging (und geht) es um grundlegende Fragen der conditio humana: Sind Gefühle geistiger oder körperlicher Natur? Haben Tiere Gefühle? Sind Männer gefühlsärmer als Frauen? Gibt es kindische und erwachsene Emotionen? Kann man Gefühle »zivilisieren«? Machen sie krank? Können Kollektive fühlen? Die historisch wechselnden Antworten auf diese Fragen zeigen: Das Wissen über Emotionen war und ist eng verknüpft mit den sozialen, kulturellen und politischen Strukturen moderner Gesellschaften.
Schon Christoph Kolumbus war sich uber den Wert genauer Informationen und des damit in Verbindung stehenden Wissens bewusst. Jedoch gelten Wissen, Know-how und Informationen erst seit den ersten wissenschaftlichen Erkenntnissen zur knowledge society" durch Peter Drucker im Jahr 1968 als einer der strategisch kritischsten Erfolgsfaktoren und als wichtige Ressource im Wettbewerb. Aus diesem Grunde ist der irregulare, in diesem Sinne illegale, durch vorsatzliche Handlung erzwungene Verlust von Know-how in Unternehmen eine ernstzunehmende und massive Gefahr fur den Erhalt der Wettbewerbsfahigkeit. Die stetig zunehmende Globalisierung, die damit einhergehende Offnung und Integration neuer Markte und Lander in den Welthandel sowie der sich rasant beschleunigende Technologiewandel - gekennzeichnet durch immer kurzere Produktlebenszyklen mit immer wissensintensiveren Gutern und Dienstleistungen - gelten primar als einer der Ursprunge fur vielfaltige und allgegenwartige Bedrohungen durch den irregularen Verlust von Know-how. Infolgedessen stellen diese Bedrohungen neue Herausforderungen an das Management von Wissen, Know-how und Informationen in Unternehmen und erhohen die immanente Notwendigkeit fur den Schutz gegen den irregularen Verlust."
The first cultural history of terms of emotion found in German, French, and English language encyclopaedias since the late seventeenth century.
Schoner leben," "schoner sterben," Alte, Behinderte, Kranke, "geistige Idioten" und andere "nutzlose Ballastexistenzen" durch Vernichtung ihres "lebensunwerten" Lebens beseitigen, fur ein "sozialvertragliches Ableben" sorgen - die Diskussionen um Euthanasie und Eugenik horen nicht auf, in Deutschland hohe Wellen zu schlagen. Die Uberlegungen zu Euthanasie im 19. und fruhen 20. Jahrhundert mundeten im NS-Terror: Wahrend des Zweiten Weltkriegs liess Adolf Hitler "Idioten" massenhaft ermorden. Hitler gab durch Fuhrererlass die Euthanasie-Ermachtigung zur "Aktion T 4," der bekanntesten Totungsaktion an Kranken und Behinderten. Die Verbrechen unter dem Deckmantel der Euthanasie brachten vielen Tausend Opfern den Tod. Die vorliegende Arbeit erhebt den Anspruch, die juristischen Euthanasiebeitrage umfassend zusammengetragen und systematisch geordnet zu haben. Sie geht folgenden Fragen nach: Welchen Tatbeitrag leisteten die Juristen? Was brachte die Vertreter des Rechts dazu, so zu denken? Wie argumentierten die Rechtskundigen, wie gingen sie auf den philosophischen Zeitgeist oder die Haltung der Kirchen ein? War die "Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens" eine juristische Erfindung? Haben die Rechtsgelehrten gar eine besondere Schuld auf sich geladen, die die deutsche juristische Diskussion um Sterbehilfe auch heute noch belastet? Merkel untersucht, ob es eine eigentumliche Schwache der deutschen Juristen gegenuber euthanatischen Konzepten gibt. Mit der Konzentration auf die juristische Rezeption des Euthanasiegedankens betritt das Buch wissenschaftliches Neuland auf einem hoch aktuellen und spannenden Gebiet.

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