Tiefe Einblicke in ein verstörendes Land Nordkorea ist das isolierteste Land der Erde. Wenige Nachrichten dringen aus dem vom Kim-Clan diktatorisch regierten Staat nach außen, und wenn, dann sind es meist Negativschlagzeilen: Nahrungsmittelknappheit, Menschenrechtsverletzungen, brutale Straflager, Atomwaffenversuche, Waffenhandel, Streit mit Südkorea. Die völlige ideologische Gleichschaltung wird von der Bevölkerung augenscheinlich klaglos hingenommen. Rüdiger Frank ist weltweit einer der wenigen Kenner Nordkoreas, seit vielen Jahren besucht er das Land regelmäßig. Er beschreibt die Machtstrukturen und die wirtschaftlichen Verhältnisse, das Geschichtsverständnis und den Alltag. Aus seiner langen Erfahrung berichtet er aber auch von den Veränderungen, die er in den letzten Jahren beobachten konnte, und versucht eine für uns unbegreifliche Gesellschaft ein wenig begreiflicher zu machen.
After providing an accessible history of the nation, the author turns his focus to what North Korea is, what its leadership thinks and how its people cope with living in such an oppressive and poor place, arguing that North Korea is not irrational, but rather a nation that has survived against all odds.
Leben und lieben in Zeiten der Diktatur: Die Autorin und Journalistin Barbara Demick erzählt bewegende Geschichten von Menschen in Nordkorea, ihrem Alltag, ihren Beziehungen, ihren Ängsten und vor allem den Herausforderungen durch die gnadenlosen Lebensverhältnisse im Schattenreich des "geliebten Führers" Kim Jong Il. Barbara Demick schildert in ihrem bewegenden Buch die Geschichte von Song Hee-suk, einer regimetreuen Vorzeigebürgerin, die zusehen muss, wie ihre Schwiegermutter, ihr Ehemann und ihr Sohn vor Hunger sterben. Sie berichtet von der Ärztin Kim Ji-eun, die verzweifelt, weil sie ihren Patienten nicht helfen kann, da selbst die Voraussetzungen für die einfachste medizinische Versorgung fehlen; sie erzählt von Mi-ran und ihrem Verehrer Jun-sang, einem Liebespaar, das sich nur in der Dunkelheit treffen kann, weil die Beziehung gegen die Parteidoktrin verstößt. Doch wenn sich das verheißene sozialistische Paradies des Führers Kim Jong Il als Hölle auf Erden erweist, bleibt allein die Flucht. Seit den massiven Kriegsdrohungen Nordkoreas gegenüber Südkorea und den USA im Frühjahr 2013 steht das streng abgeschottete Land im Fokus des internationalen Interesses. Die Situation hat sich 2017 durch den öffentlichen verbalen Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und Kim Jong Un, dem Sohn des verstorbenen Führers Kim Jong Il, noch verschärft. Die langjährige Ostasien-Korrespondentin der "Los Angeles Times" Barbara Demick ist eine exzellente Kennerin der Verhältnisse in der diktatorisch regierten Volksrepublik. In ihrem mit dem Human Rights Book Award ausgezeichneten Buch liefert sie tiefe und verstörende Einblicke in das Alltagsleben Nordkoreas und zeigt uns eine ferne, sehr fremde und nahezu unbekannte Welt. "Ein scharfsinniges, über die Maßen erhellendes Buch über das Alltagsleben in Nordkorea" Jung Chang, Autorin des Weltbestsellers "Wilde Schwäne" "Auf dem deutschsprachigen Buchmarkt kommt wohl nichts näher an den nordkoreanischen Alltag heran als dieses ausgezeichnet geschriebene Buch." Süddeutsche Zeitung "Ungewöhnlich, klug, engagiert" der Freitag
Krone der Schöpfung? Vor 100 000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Anschaulich, unterhaltsam und stellenweise hochkomisch zeichnet Yuval Harari die Geschichte des Menschen nach und zeigt alle großen, aber auch alle ambivalenten Momente unserer Menschwerdung.
Yeonmi Park träumte nicht von der Freiheit, als sie im Alter von erst 13 Jahren aus Nordkorea floh. Sie wusste nicht einmal, was Freiheit ist. Alles, was sie wusste war, dass sie um ihr Leben lief, dass sie und ihre Familie sterben würde, wenn sie bliebe - vor Hunger, an einer Krankheit oder gar durch Exekution. In ihrem Buch erzählt Yeonmi Park von ihrem Kampf ums Überleben in einem der dunkelsten und repressivsten Regime unserer Zeit; sie erzählt von ihrer grauenhaften Odyssee durch die chinesische Unterwelt, bevölkert von Schmugglern und Menschenhändlern, bis nach Südkorea; und sie erzählt von ihrem erstaunlichen Weg zur führenden Menschenrechts-Aktivistin mit noch nicht einmal 21 Jahren.
Ein erschütternder Bericht aus der Hölle Nordkorea Das diktatorisch regierte Nordkorea ist fast völlig isoliert, aggressiv und bettelarm. Und es hält rund 150.000 seiner Bürger in Lagern gefangen, die vergleichbar sind mit NS-Konzentrationslagern oder dem Gulag. Da die Lager seit Jahrzehnten existieren, gibt es inzwischen Tausende, die dort aufgewachsen sind. Einer von ihnen ist Shin Dong-hyuk. Blaine Harden erzählt die Geschichte des 1982 im sogenannten Lager 14 geborenen Shin, der bis zu seiner Flucht nie etwas anderes kennengelernt hatte als die grausame und primitive Lagerwelt. Menschlichkeit, Vertrauen, Wärme, Zuneigung und jegliche Errungenschaften der Zivilisation waren ihm unbekannt, Hunger, Misstrauen und brutale Züchtigungen hingegen Alltag. Shins Zeugenbericht gibt einen tiefen Einblick in die unmenschlichen Lebensverhältnisse, die in dieser Lagerhölle herrschen, und schildert das berührende Schicksal eines jungen Mannes, dem wie durch ein Wunder die Flucht in die Freiheit gelang.
Innenansichten eines totalen Staats. Die Entfernung zu uns ist nicht nur in Kilometern zu messen. Nordkorea ist ein diktatorisches System, das vor markigen Drohungen an den Rest der Welt und auch vor der Verhaftung von Touristen nicht zurückschreckt. Wenn überhaupt, dann sollte man keineswegs ohne gründliche Vorbereitung dorthin fahren. Doch wenn man sich dafür entscheidet, dann zeigt sich dem Besucher ein verwirrend vielfältiges und oft widersprüchliches Bild. Reisende bekommen trotz der überall vorherrschenden Zensur in Nordkorea viel gezeigt, doch vieles übersehen sie dabei. Rüdiger Frank ist einer der weltweit besten Kenner Nordkoreas, seit über einem Vierteljahrhundert bereist er das Land regelmäßig. In seinem neuen Buch fasst er seine Reiseerfahrungen zusammen, gibt praktische Tipps und überraschende Einblicke in Alltag und Kultur Nordkoreas.
Bandi ist das Pseudonym des ersten literarischen Dissidenten aus Nordkorea. Sein Buch ist die Sammlung von sieben Geschichten, die in den Neunziger Jahren geschrieben wurden und erst jetzt unter riskanten Umständen aus dem Land gelangt sind. In schlichter Poesie und mit feinem Sinn für Humor erzählt der Autor von einem Leben, das vom totalitären Regime durchdrungen ist. Da ist der junge Bauer, dem die nötige Reisegenehmigung fehlt, um seine sterbende Mutter in einer nahen Provinz zu besuchen. Und die Ehe eines jungen Ingenieurs zerbricht an den vererblichen Hierarchien. Der Autor der Geschichten klagt an, macht keinen Hehl aus seiner Wut auf das Regime. »Denunziation« ist ein einzigartiger Blick in ein abgeschottetes Land und ein so mutiges wie beeindruckendes Stück Literatur.
Zehn Frauen und ihre bewegenden Geschichten, die alle von dem schmerzlichen Verlust der eigenen Tochter erzählen: Da ist Kumei, die von ihrer Familie gezwungen wurde, ihre beiden Töchter kurz nach der Geburt zu töten. Was sollte man mit den nutzlosen Wesen auch anfangen? Oder ein Ehepaar, das sich während einer Zugfahrt liebevoll um seine Tochter kümmerte – und sie dennoch an einem verlassenen Bahnhof aussetzte. Und Xinran selbst, die ein Mädchen vor dem Dasein als Waise retten wollte. Doch ihr Verstoß gegen die Ein-Kind- Politik wurde so geahndet, dass sie das Mädchen für immer verlor.
Wer China verstehen will, muss mehr kennen als die Ostküste und die großen Metropolen, muss vordringen in die Peripherie. Matthias Messmer, der als Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung 10 Jahre in China lebte, und seine Kollegin Hsin-Mei Chuang haben sich deshalb auf eine ungewöhnliche Reise an die Ränder dieses riesigen Landes begeben: an die Grenzen zu Nordkorea und Russland, zur Mongolei, zu Indien, Nepal und Bhutan, zu den zentralasiatischen Ländern an der Seidenstraße, zu Myanmar, Vietnam, Laos und zu Staaten im Südchinesischen Meer. Sie haben mit Menschen gesprochen, Erinnerungsorte besucht, geschichtliche Hintergründe aufgearbeitet und nicht zuletzt Stimmungen mit der Kamera eingefangen. Entstanden ist ein einzigartiges Bild Chinas abseits der großen Metropolen, das eine ganz neue Sicht auf dieses so vielseitige wie schwer fassbare Land ermöglicht. Ein ungewöhnliches, atmosphärisches Reisebuch und zugleich eine unbestechliche politisch-historische Analyse.
Ein langer Weg in die Freiheit Ihre Kindheit in Nordkorea ist „ganz normal“ – und unvorstellbar: Das Leben von Hyeonseo Lee und das ihrer Familie gehören dem Staat. Es gelten eiserne Regeln, und wer sie nicht befolgt, muss mit dem Schlimmsten rechnen: Hyeonseo ist sieben Jahre alt, als sie zum ersten Mal eine öffentliche Hinrichtung miterlebt. Um wenigstens einmal den Fesseln des Kim-Regimes zu entkommen und kurz die Freiheit zu spüren, schleicht sich Hyeonseo als Teenager heimlich über die Grenze nach China – aber dann ist ihr der Heimweg versperrt. Zehn Jahre lang schlägt sie sich in China als Illegale durch, bevor sie schließlich nach Südkorea gelangt. Endlich in Sicherheit! Doch als sie einen Notruf ihrer Familie erhält, beschließt sie, ihre Mutter und ihren Bruder aus Nordkorea herauszuholen ... Die spannende und berührende Geschichte einer außergewöhnlich mutigen jungen Frau.
Nordkorea gilt als rätselhaftes Land. Es bedroht die Nachbarn mit der Atombombe, kann seine Bevölkerung nicht ausreichend ernähren und betreibt geheime Straflager. Gleichzeitig wird das Bild einer heilen Welt vermittelt, huldigen Staat und Einwohner dem Großen Führer Kim Il Sung und seinem Sohn, dem Geliebten Führer Kim Jong Il, wie Gottheiten. Schrill die Aufmärsche, bis zu 20 Meter hoch die Statuen, beängstigend präzise die Massengymnastik. Trotz der vorsichtigen Öffnung scheint die Demokratische Volksrepublik noch immer wie von einem anderen Stern. Nur wenige Ausländer erhalten Zutritt in den Norden der koreanischen Halbinsel. Die 2. Auflage dieses Bandes versammelt Berichte von 22 Autoren - Journalisten, Wissenschaftler, Mitarbeiter von Hilfswerken, Künstler und Touristen -, die ein überraschend facettenreiches Bild von der Lebenswirklichkeit in Nordkorea zeichnen.
Der Koreakrieg (1950–1953) war der erste heiße Krieg des Kalten Krieges. Nordkoreaner und Chinesen auf der einen Seite, Südkoreaner unterstützt von UNO-Truppen auf der anderen Seite eroberten abwechselnd fast das ganze Land und hinterließen mit einem ungeheuren Einsatz von Bomben und Napalm verbrannte Erde – und über vier Millionen Tote. Bernd Stöver schildert, wie es kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zu dieser drei Jahre dauernden Tragödie kommen konnte und warum der Krieg mit so unerbittlicher Härte geführt wurde. Er beschreibt die globalen Folgen – von weltweiten Atomkriegsängsten bis hin zu wirtschaftlichem Aufschwung im Westen – und erklärt, warum Korea, das vor sechzig Jahren mit einem Waffenstillstand nur vorläufig befriedet wurde, bis heute zu den gefährlichsten Krisenherden der Welt gehört.
Es ist das Enthüllungsbuch, das die Präsidentschaft von Donald Trump erschüttert: Michael Wolffs «Feuer und Zorn» ist ein eindrucksvolles Sittengemälde der amerikanischen Politik unter Trump. Im Mittelpunkt ein Präsident, den seine Mitarbeiter wie ein kleines Kind behandeln, und der umgeben ist von Inkompetenz, Intrigen und Verrat. Der Bestseller-Autor Wolff beschreibt das Chaos, das in den ersten Monaten im Weißen Haus geherrscht hat, er enthüllt, wie nah die Russland-Verbindung an Trump herangerückt ist und wie es zum Rauswurf des FBI-Chefs Comey kam. Und er liefert erstaunliche Details über das Privatleben dieses Präsidenten. Über zweihundert Interviews hat Wolff mit den engsten Mitarbeitern des US-Präsidenten geführt, darunter auch der ehemalige Chef-Berater Stephen Bannon: Noch nie ist es einem Journalisten gelungen, das Geschehen im Weißen Haus so genau nachzuzeichnen. Herausgekommen ist das einzigartige Porträt eines Präsidenten, der selbst nie damit gerechnet hat, die Wahl zu gewinnen. Michael Wolffs Bericht aus dem Weißen Haus unter Trump ist in den USA ein Bestseller: ein aktuelles politisches Buch, das das sich wie ein Königsdrama von Shakespeare liest.
Zwei Weltkriege, die russische Revolution, Aufstieg und Fall des "Dritten Reichs", der Holocaust - zwischen 1914 und 1945 brechen große politische Katastrophen über Europa herein und verändern die Gesellschaft von Grund auf. Im Zentrum der Katastrophen stehen drei Diktatoren: Lenin, Stalin und Hitler. Während über die Verbrechen und Grausamkeit der Letztgenannten Einigkeit besteht, wird Lenin bisweilen als "guter Gründungsvater" eingeschätzt. Zu unrecht. Der renommierte Historiker Robert Gellately beweist in seiner Studie Lenins verheerende Rolle für die jüngere Geschichte und liefert damit den Schlüssel zu einem besseren Verständnis des großen Weltenbrands.
- Landeskunde und sehenswerte Orte auf 268 Seiten - Mehr als 150 Farbfotos und historische Abbildungen - Ausführliche Informationen zu Geschichte und Gegenwart - Alles Wissenswerte zur Reisevorbereitung - Aktuelle Reisetipps und sorgfältig recherchierte Adressen Reisen in Nordkorea ist mit gewöhnlichen Aufenthalten in fremden Ländern nicht zu vergleichen, schließlich handelt es sich bei der Demokratischen Volksrepublik Korea um das am stärksten abgeschottete Land der Welt. Ohne staatliche Reisebegleiter können sich Ausländer in Nordkorea, zumindest außerhalb der Hauptstadt Pjöngjang (Pyongyang), nicht frei bewegen. Wer diese Einschränkungen in Kauf nimmt, hat die Möglichkeit, sich selbst ein Bild über das gegenwärtige Gesellschaftssystem Nordkoreas zu machen sowie einen Eindruck von den Menschen und den Naturschönheiten Nordkoreas zu gewinnen. Mögliche Reiseziele sind neben Pjöngjang etwa Kaesong, die Myohyang-Berge, das Kumgang-Gebirge, die Demilitarisierte Zone an der Grenze zu Südkorea, Wonsan und Hamhung an der Ostküste oder der Paekdu-Berg. Eine intensive Reisevorbereitung und die Beachtung notwendiger Verhaltensregeln im Land sind für eine Nordkoreareise unabdingbar. Der Reiseführer Nordkorea bietet neben ausführlichen Hintergrundinformationen zu Geschichte, Politik, Wirtschaft und Kultur Nordkoreas eine Beschreibung der besuchenswerten Regionen sowie ausführliche Tipps zur Reisedurchführung. ”> Weitere Reiseführer zu Asien finden Sie auf der Website des Trescher Verlags.

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