The Real Politics of the Horn of Africa delves into the business of politics in the turbulent, war-torn countries of north-east Africa. It is a contemporary history of how politicians, generals and insurgents bargain over money and power, and use of war to achieve their goals. Drawing on a thirty-year career in Sudan, Ethiopia, Eritrea and Somalia, including experience as a participant in high-level peace talks, Alex de Waal provides a unique and compelling account of how these countries’ leaders run their governments, conduct their business, fight their wars and, occasionally, make peace. De Waal shows how leaders operate on a business model, securing funds for their ‘political budgets’ which they use to rent the provisional allegiances of army officers, militia commanders, tribal chiefs and party officials at the going rate. This political marketplace is eroding the institutions of government and reversing statebuildingÑand it is fuelled in large part by oil exports, aid funds and western military assistance for counter-terrorism and peacekeeping. The Real Politics of the Horn of Africa is a sharp and disturbing book with profound implications for international relations, development and peacemaking in the Horn of Africa and beyond.
Die Überschuldung privater Haushalte stellt eine zunehmende gesellschaftliche Herausforderung dar. Datenbestände wissenschaftsbasierter Sozialberichtserstattung weisen auf einen Anstieg der strukturellen Überschuldung hin. Die Mehrzahl der Betroffenen gehört einer Personengruppe an, die sich durch eine hohe Überschuldungsintensität auszeichnet, wobei regelmäßig mehrere Indikatoren für das einzelne Schuldnerschicksal verantwortlich sind. Insbesondere dieser beständige Schuldnersockel wirft Fragen gesellschaftlicher Partizipation auf. Der vorliegende Band beleuchtet das Verhältnis von Schulden und gesellschaftlicher Teilhabe aus den Blickwinkeln der unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen in Vergangenheit und Gegenwart. Er öffnet den Blick auf die verschiedenen Teilhabeformen und die Bedingungen für die Verwirklichung sozialer Teilhabechancen, die neben dem Vorhandensein von materiellen Ressourcen und Rechtsansprüchen sowohl individuelle Fähigkeiten als auch gesellschaftliche Rahmenbedingungen zur Voraussetzung haben.
Sind Swimmingpools gefährlicher als Revolver? Warum betrügen Lehrer? Der preisgekrönte Wirtschaftswissenschaftler Steven D. Levitt kombiniert Statistiken, deren Zusammenführung und Gegenüberstellung auf den ersten Blick absurd erscheint, durch seine Analysetechnik aber zu zahlreichen Aha-Effekten führt. Ein äußerst unterhaltsamer Streifzug durch die Mysterien des Alltags, der uns schmunzeln lässt und stets über eindimensionales Denken hinausführt.
Die Arbeit hat sich im letzten Jahrzehnt weiter verändert. Bereits in 50 Jahren werden weniger als 10 Prozent der Bevölkerung ausreichen, um alle Güter und Dienstleistungen bereitzustellen. Die Konsequenzen für die sozialen Sicherungssysteme sind dramatisch, soziale Konlikte scheinen unvermeidlich. Dass "es nicht mehr genug Arbeit für alle geben wird" erkannte Jeremy Rifkin bereits in seinem Weltbesteller Das Ende der Arbeit - und seine Thesen sind heute aktueller denn je. In der Neuausgabe des in 16 Sprachen übersetzten Bestsellers entwickelt Rifkin seine radikalen Vorschläge weiter und zeigt mit gewohntem wirtschaftlichen und politischen Sachverstand, wie wir verhindern können, dass uns die Arbeit ausgeht. "Rifkins Buch wird uns noch lange beschäftigen." Süddeutsche Zeitung
Wir wissen, was an der Globalisierung faul ist. Joseph Stiglitz sagt uns, wie sie funktionieren kann. Der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz kehrt mit diesem Buch zurück zu den Fragen seines Bestsellers »Die Schatten der Globalisierung«. Er untersucht, welche Veränderungen die Weltwirtschaftsordnung in den letzten Jahren erlebt hat und erläutert die großen politischen Herausforderungen, vor denen wir heute stehen. Vor allem entwickelt er seine Vision einer gerechteren Zukunft und zeigt konkrete Wege aus der Globalisierungsfalle auf. Der weltweite Wohlstand nimmt infolge der Globalisierung zwar insgesamt zu, doch auch das Gefälle zwischen Reich und Arm wird immer größer. Seitdem Stiglitz mit seinem Bestseller „Die Schatten der Globalisierung“ für Furore sorgte, hat sich das Bewusstsein für dieses Ungleichgewicht und für die Gefahren sozialer Ungerechtigkeit geschärft. Doch den zahlreichen Bekenntnissen für eine gerechtere Welt müssen nun politische Taten folgen. An diesem Punkt setzt das neue Buch des Wirtschaftsnobelpreisträgers an. Auf der Grundlage seiner wissenschaftlichen Forschung und seiner Erfahrungen in der politischen Praxis zeigt Stiglitz, wie die Chancen für positive Veränderungen, die in der fortschreitenden Globalisierung liegen, genutzt werden können. Dabei spricht er zahlreiche Themen an, die uns in Europa, in den USA aber auch in den sich entwickelnden Ländern auf den Nägeln brennen. Ob es um weltweites Outsourcing geht oder um Energieprobleme, die notwenige Reform des weltweiten Währungssystems oder die Kontrolle transnationaler Konzerne – stets behält Stiglitz das Machbare im Auge. Joseph Stiglitz ist Nobelpreisträger und auch hierzulande ein gefragter Autor.
Dieses Lehrbuch behandelt die internationalen Beziehungen in fünf Weltregionen: Europa, Naher und Mittlerer Osten, Afrika, Ost-und Südost-Asien und Südamerika. Globalisierung führt nicht zur Vereinheitlichung internationaler Politik. Internationale Kooperation und Konflikte folgen in unterschiedlichen Regionen der Welt spezifischen Mustern. Diese spiegeln neben kulturellen und historischen Unterschieden insbesondere die Interessen der jeweils herrschenden Eliten. In die kritische und theoriebezogene politikwissenschaftliche Analyse dieser Phänomene wird vertieft eingeführt. Fachlich wie allgemein an der internationalen Politik in den Regionen der Welt Interessierte erhalten einen anregenden Überblick.
Uns modernen Menschen erscheint die Sesshaftigkeit so natürlich wie dem Fisch das Wasser. Wie selbstverständlich gehen wir und auch weite Teile der historischen Forschung davon aus, dass die neolithische Revolution, in deren Verlauf der Mensch seine nomadische Existenz aufgab und zum Ackerbauer und Viehzüchter wurde, ein bedeutender zivilisatorischer Fortschritt war, dessen Früchte wir noch heute genießen. James C. Scott erzählt in seinem provokanten Buch eine ganz andere Geschichte. Gestützt auf archäologische Befunde, entwickelt er die These, dass die ersten bäuerlichen Staaten aus der Kontrolle über die Reproduktion entstanden und ein hartes Regime der Domestizierung errichteten, nicht nur mit Blick auf Pflanzen und Tiere. Auch die Bürger samt ihren Sklaven und Frauen wurden der Herrschaft dieser frühesten Staaten unterworfen. Sie brachte Strapazen, Epidemien, Ungleichheiten und Kriege mit sich. Einzig die »Barbaren« haben sich gegen die Mühlen der Zivilisation gestemmt, sich der Sesshaftigkeit und den neuen Besteuerungssystemen verweigert und damit der Unterordnung unter eine staatliche Macht. Sie sind die heimlichen Helden dieses Buches, das unseren Blick auf die Menschheitsgeschichte verändert.
This book offers a comparative survey of 18 contemporary peace processes conducted by leading international scholars. There is no standard model of peace processes and all will vary according to the context, type of conflict, timing, national and global economic climate, and factors like natural disasters. Therefore, making comparisons between peace processes is difficult, but it is beneficial – indeed, imperative – and is the principal motivation behind this volume. What works in one context may not work in another, but it can be modified and adapted to fit another context. The book is structured to maximise comparison between processes, and the case studies chosen are topical and span the major regions of the world. The concluding chapter systematically compares the case studies around 11 variables that cover the conflict context, peace process procedures, the responsiveness of the peace process to demands, and levels of participation and inclusion. Each peace process is then given a numeric score according to each of these variables, and the book thereby reaches judgements on whether each case can be termed a ‘success’ or a ‘failure’. This book will be essential reading for students of peace studies, conflict resolution, war and conflict studies, security studies, and IR.
Hasan al-Turabi (1932–2016) was seen as one of the most influential figures in modern Sudanese history and politics. This book, based on extensive research and a thorough analysis of al-Turabi's own writings, provides a comprehensive study of the upbringing, ideas and political career of the Islamist intellectual and political leader. Balancing hostile and favourable accounts of al-Turabi, it challenges assumptions of the 'Marxist' or 'Fascist' dynamics underpinning Islamism, arguing that its colonial and post-colonial origins define the nature of Islamism's message. By encouraging readers to move away from generic models and limited readings of Islamism, Willow Berridge opens new and vital research for the understanding of Islamic politics across the Middle East and Africa. It makes for an ideal read for both undergraduate and postgraduate students focusing on the modern Sudanese state, and those challenging core debates on democracy, the Islamic State and Jihad.
BARACK OBAMA - Hoffnung, Aufbruch, Krisen, Alltag – Zeit für eine Zwischenbilanz Barack Obama begann seine Präsidentschaft als neuer Superstar der internationalen Politik, ersehnt von Menschen auf der ganzen Welt als Hoffnungsträger und Heilsbringer. Inzwischen ist er auf dem Boden der mühsamen Tagespolitik angekommen, bedrängt von ungelösten Konflikten in Nahost und Afghanistan und Krisen im eigenen Land. Wird er den Vorschusslorbeeren noch gerecht? Journalistenlegende Bob Woodward schafft es wie kein Zweiter in Washington, sich Zugang zu den brisanten Geheimnissen der Regierenden zu verschaffen. In seinem neuen Buch gibt er erstmals einen tiefen Einblick in die Arbeit des US-Präsidenten jenseits der offiziellen Kommunikation des Weißen Hauses. Schon bald muss sich Obama wieder dem Wahlkampf stellen, da kommt Woodwards spannend erzählte Zwischenbilanz, die vor allem auch den Außenpolitiker Obama in den Blick nimmt, zur rechten Zeit. • Das neue Buch des weltweit bekannten Bestsellerautors • Der erste Blick hinter die Kulissen der Obama-Regierung
»Manche mögen dieses Buch und besonders seinen Titel alarmierend finden. Gut!« MADELEINE ALBRIGHT Weltweit kommt es zu einem Wiedererstarken anti-demokratischer, repressiver und zerstörerischer Kräfte. Die ehemalige amerikanische Außenministerin Madeleine Albright zeigt, welche großen Ähnlichkeiten diese mit dem Faschismus des 20. Jahrhunderts haben. Die faschistischen Tendenzen treten wieder in Erscheinung und greifen in Europa, Teilen Asiens und den Vereinigten Staaten um sich. Albrights Familie stammt aus Prag und floh zweimal: zuerst vor den Nationalsozialisten, später vor dem kommunistischen Regime. Auf Grundlage dieser Erlebnisse und der Erfahrungen, die sie im Laufe ihrer diplomatischen Karriere sammelte, zeichnet sie die Gründe für die Rückkehr des Faschismus nach. Sie identifiziert die Faktoren, die zu seinem Aufstieg beitragen und warnt eindringlich vor den Folgen. Doch Madeleine Albright bietet auch klare Lösungsansätze an, etwa die Veränderung der Arbeitsbedingungen und das Verständnis für die Bedürfnisse der Menschen nach Kontinuität und moralischer Beständigkeit. Sie zeigt, dass allein die Demokratie politische und gesellschaftliche Konflikte mit Rationalität und offenen Diskussionen lösen kann.
Chinatown, New York, ist der Schauplatz dieses schwungvollen Krimis um das Detektivpaar Lydia Chin und Bill Smith, die den Diebstahl von wertvollem Porzellan aufklären sollen.
Literary Thoughts edition presents The Gilded Age by Mark Twain ------ The Gilded Age: A Tale of Today is an 1873 novel by Mark Twain and Charles Dudley Warner that satirizes greed and political corruption in post-Civil War America in the era now referred to as the Gilded Age. It is the only novel Twain wrote with a collaborator, and its title very quickly became synonymous with graft, materialism, and corruption in public life. All books of the Literary Thoughts edition have been transscribed from original prints and edited for better reading experience. Please visit our homepage www.literarythoughts.com to see our other publications.
Überwachen und Strafen Im Panoptikum, Jeremy Benthams idealem Gefängnis- und Erziehungsbau, werden die Delinquenten permanenter Überwachung durch einen Aufseher unterzogen, der im Mittelpunkt eines kreisförmigen Gebäudes sitzt. Aber zu welchem Zweck? Michel Foucault interpretierte in seinem Werk Überwachen und Strafen (1975) Benthams Bau als Prototyp für die latente Perversion bürgerlicher Aufklärung, die Schizophrenie eines Liberalismus, der stets das Gute will und stets das Böse schafft. Aber stimmt das wirklich? Die erste deutsche Übersetzung von Panoptikum offenbart die Aktualität von Benthams Gedankenwelt. Als Begründer des Utilitarismus und Anhänger des Wirtschaftsliberalismus war er davon überzeugt, dass der Kapitalismus der wahre Schlüssel zum Glück des Menschen ist - und nichts anderes als den Weg zum Glück wollte er mit dem Panoptikum jedem Menschen ebnen. Ebook-Version ohne Interview mit Michel Foucault.

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