ANNE LISTER IS THE INSPIRATION FOR GENTLEMAN JACK, A NEW BBC/HBO SERIES BY SALLY WAINWRIGHT, STARRING SURANNE JONES. 'Engaging, revealing, at times simply astonishing: Anne Lister's diaries are an indispensable read for anyone interested in the history of gender, sexuality, and the intimate lives of women' Sarah Waters 'The Lister diaries are the Dead Sea Scrolls of lesbian history; they changed everything' Emma Donoghue These remarkable diaries are a piece of lost lesbian history. Anne Lister defied the role of nineteenth-century womanhood: she was bold, fiercely independent, a landowner, industrialist, traveller and lesbian. She kept extensive diaries, written partly in code, of her life and loves. The diaries have been edited by Helena Whitbread, who spent years decoding and transcribing them. '[Anne Lister's] sense of self, and self-awareness, is what makes her modern to us. She was a woman exercising conscious choice. She controlled her cash and her body. At a time when women had to marry, or be looked after by a male relative, and when all their property on marriage passed to their husband, Anne Lister not only dodged the traps of being female, she set up a liaison with another woman that enhanced her own wealth and left both of them free to live as they wished . . . The diaries gave me courage' Jeanette Winterson
The history of the world has been told in objects. But what about the objects that tell the history of women? What are the items that symbolize the journey of women from second-class citizens with no legal rights, no vote and no official status to the powerful people they are today? And what are the objects that still oppress women? From the corset to the pill, the typewriter to the first pair of women’s trousers and the invention of IVF – there are objects through history that document the developing role of women in society. This story is told here by two leading historians with a lightness of touch that will appeal to all those interested in women’s history, whatever their age.
»Quell der Einsamkeit« erzählt die Geschichte von Stephen Gordon, einer Frau aus der britischen Oberschicht, die eigentlich ein Sohn hätte werden sollen. Von Kind an hat Stephen das Gefühl, dass mit ihr etwas nicht stimmt - dass sie anders ist: Sie trägt gern Männerkleidung, begeistert sich für Fuchsjagd und Fechtkunst und verliebt sich von früher Jugend an in Frauen - zunächst in das Hausmädchen Collins, später in die mondäne Angela Crossby, deren eifersüchtigen Ehemann Stephen durch ihre Bewunderung seiner Rosenzucht zu beschwichtigen sucht. Als Krankenwagenfahrerin im Ersten Weltkrieg lernt Stephen schließlich Mary Llewellyn kennen und lieben. Die beiden Frauen gehen in den zwanziger Jahren nach Paris, schaffen sich zusammen ein Heim und schließen Freundschaften, doch ihr gemeinsames Glück ist massivem gesellschaftlichen Druck ausgesetzt ... »Quell der Einsamkeit« ist ein bis heute faszinierender historischer Roman und kann als ein Vorläufer von Leslie Feinbergs »Stone Butch Blues« gelten. Er löste Debatten über Sexualität, Homosexualität und Geschlechterrollen aus, die noch immer andauern.
The Classics were core to the curriculum and ethos of the intensely homosocial Victorian and Edwardian public schools, yet ancient homosexuality and erotic pedagogy were problematic to the educational establishment, which expurgated classical texts with sexual content. This volume analyses the intimate and uncomfortable nexus between the Classics, sex, and education primarily through the figure of the schoolmaster Philip Gillespie Bainbrigge (1890-1918), whose clandestine writings not only explore homoerotic desires but also offer insightful comments on Classical education. Now a marginalized figure, Bainbrigge's surviving works - a verse drama entitled Achilles in Scyros featuring a cross-dressing Achilles and a Chorus of lesbian schoolgirls, and a Latin dialogue between schoolboys - vividly demonstrate the queer potential of Classics and are marked by a celebration of the pleasures of sex and a refusal to apologize for homoerotic desire. Reprinted here in their entirety, they are accompanied by chapters setting them in their social and literary context, including their parallels with the writings of Bainbrigge's contemporaries and near contemporaries, such as John Addington Symonds, E. M. Forster, and A. E. Housman. What emerges is a provocative new perspective on the history of sexuality and the place of the Classics within that history, which demonstrates that a highly queer version of Classics was possible in private contexts.
»Die Muschelöffnerin«, ein fesselnder, vielschichtig-erotischer Liebesroman, spielt in der viktorianischen (Halb-) Welt der wilden 1890er Jahre und erzählt von der schillernden Karriere der Nancy Astley: Als Kind arbeitet sie als Muschelöffnerin im elterlichen Austernrestaurant an der Küste von Kent. Zu ihren wenigen Vergnügungen zählen die Besuche in der Music Hall im nahegelegenen Canterbury. Dort sieht sie eines Tages die »Herrendarstellerin« Kitty Butler auf der Bühne - und ist hingerissen! Die junge Künstlerin lässt sich auf Nancys verliebte Schwärmerei ein und beginnt eine Liebesbeziehung mit ihr. Nancy folgt Kitty nach London. Bald schon stehen die beiden als Duo in Männerkleidern auf der Bühne und feiern Triumphe ...
Londons größter lebender Chronist über die »gay history« seiner Stadt Das römische Londinium war übersät mit »Wolfshöhlen«, Bordellen und heißen Bädern, in denen es hoch herging. Homosexualität galt als bewundernswert. Bis Kaiser Konstantin die Macht übernahm und mit seinen Mönchen und Missionaren für Ordnung sorgte. Zeiten der Toleranz wechselten mit Zeiten der Ächtung und Verfolgung. Heute gehört »queer London« zur britischen Hauptstadt wie Tower und Big Ben. Londons homosexuelle Szene ist die größte in Europa und eine der größten weltweit. Peter Ackroyd zeigt uns, wie seine Stadt sich diesen Platz erkämpft hat. Er zelebriert die Vielfältigkeit und Energie der Community, zeigt aber auch die Gefährdungen, denen sie zu allen Zeiten ausgesetzt war. »Ein absolut einzigartiges Leseerlebnis.« The Independent
Seit der Heirat seiner ehemaligen Freundin Annabelle führt der Chemiker David Kelsey ein Doppelleben. Unter falschem Namen hat er sich ein Haus gemietet, in dem er ohne Wissen seiner Freunde die Wochenenden verbringt. Hier hat er sich eine Traumwelt aufgebaut, in der er sich einbildet, mit Annabelle zusammenzuleben. Eines Tages erscheint Annabelles Mann im Wochenendhaus, um Kelsey zur Rede zu stellen.
Sechs Jahre lang war Ellas und Willas Mutter verschwunden. Jetzt steht Norah auf einmal wieder vor der Tür ihres ehemaligen Zuhauses. Doch viel hat sich verändert. Willa, die jüngere Tochter, erkennt sie nicht und nennt die neue Frau an der Seite ihres Vaters »Mummy«. Die ältere Tochter Ella will nichts mit Norah zu tun haben. Und doch verlangen alle nach Antworten. Wo war Norah die ganze Zeit? Warum ist sie ausgerechnet jetzt zurückgekommen? Und gibt es genug Platz für zwei Mütter in einer Familie?
Betr. u.a. Selbstzeignisse von Johann Rudolf Steck (1772-1805), Henriette Stettler, geb. Herport (1738-1805) und Johann Rudolf Wyss (1781-1830) (siehe Personenregister!).
Die Familie des Eisenbahners Bob Withers in der neuseeländischen Kleinstadt Waimaru wird von Unglück und Krankheit geplagt: Eine Tochter, Francie, stirbt durch einen tragischen Unfall, eine andere, Daphne, erkrankt psychisch so schwer, dass sie in eine Heilanstalt eingewiesen werden muss, ihr Bruder Toby hat epileptische Anfälle. Hinter dem Drama der Familie werden aber auch gesellschaftliche Konflikte sichtbar: Kann man im ganz anders gearteten Kosmos Neuseelands einfach die Werte und Bildungsstandards des weißen Europa vermitteln, ohne Rücksicht auf die angestammte Kultur? Vor allem die grandiose poetische Sprache dieses Romans, seine Fähigkeit, besonders in die Gedanken- und Wahnwelt Daphnes einzudringen, seine menschliche Feinfühligkeit und erzählerische Objektivität machen ihn zu einem Meisterwerk der Literatur des 20. Jahrhunderts. Janet Frames erster Roman aus dem Jahr 1957, der ihren literarischen Ruhm begründete, liegt hier – nach dem großen Erfolg ihres nachgelassenen Romans «Dem neuen Sommer entgegen» – in einer überarbeiteten Übersetzung vor.
Ein kleiner Ort an der tunesischen Küste. Ein amerikanischer Schriftsteller, der an einem Buch mit dem Titel Das Zittern des Fälschers arbeitet und ungeduldig auf Nachrichten von seiner Geliebten wartet. Ein schemenhafter Besucher im Dunkeln, dem der panische Schriftsteller seine Schreibmaschine entgegenschleudert. In gleißender Hitze, in einer fremden Welt, wo Leichen so schnell verschwinden wie tote Katzen, treffen die amerikanische und die arabische Seele aufeinander.
Pikante Geschichten über Sex und Macht Mätressen – sie wurden geliebt, gefürchtet, beneidet und führten ein Leben auf dem schmalen Grat zwischen Traumschloss und Kerker. Eleanor Herman stellt sie alle vor: die Berühmtesten und Unsterblichsten ebenso wie die, deren Liaison mit dem König nicht ans Licht der Öffentlichkeit dringen durfte. Begegnen Sie den großen Mätressen der Weltgeschichte: Madame de Pompadour, Lola Montez und vielen anderen. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
Glauben Sie an Geister? Nein? Dann geht es Ihnen wie Detective Inspector Jonathan Dark, der in London einen Frauenmörder jagt. Gerade erst hat die blinde Maria bei einer ihrer »Schatzsuchen« im Schlamm der Themse einen menschlichen Finger gefunden, darauf ein gelber Diamantring und eine Botschaft in Braille-Schrift: "Willst du mich heiraten, Maria?" Wenn Jonathan Dark Maria retten will, muss er lernen, seiner Intuition zu vertrauen. Und den Seelen, die unsichtbar zwischen den Lebenden wandeln und ihre ganz eigenen Rachepläne hegen. Eine unwiderstehliche Mischung aus Krimi, Grusel und Fantasy - für alle, denen Ben Aaronovitch nicht unheimlich genug ist.
This book is a history of reading in the British Isles from 1695-1870 that focuses on "common" rather than professional readers and which explores a range of previously undervalued sources.

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