Smell is fundamental to experience but mired in paradox. Stigmatized as animalistic, it nonetheless feeds a vast fragrance and marketing industry. Considered ephemeral, scents have survived throughout the ages in a number of religious practices. The Smell Culture Reader provides a much-needed overview of what is arguably the most elusive sense. From hygiene to aromatherapy, the fetid to the fragrant, smells are shown to be much more than just an adornment or a nuisance. Addressing this engaging sense in redolent detail, The Smell Culture Reader demonstrates how essential smell is to sexuality, social status, personal identity, and cultural tradition.
From flowers and perfumes to urban sanitation and personal hygiene, smell—a sense that is simultaneously sublime and animalistic—has played a pivotal role in western culture and thought. Greek and Roman writers and thinkers lost no opportunity to connect the smells that bombarded their senses to the social, political and cultural status of the individuals and environments that they encountered: godly incense and burning sacrifices, seductive scents, aromatic cuisines, stinking bodies, pungent farmyards and festering back-streets. The cultural study of smell has largely focused on pollution, transgression and propriety, but the olfactory sense came into play in a wide range of domains and activities: ancient medicine and philosophy, religion, botany and natural history, erotic literature, urban planning, dining, satire and comedy—where odours, aromas, scents and stenches were rich and versatile components of the ancient sensorium. The first comprehensive introduction to the role of smell in the history, literature and society of classical antiquity, Smell and the Ancient Senses explores and probes the ways that the olfactory sense can contribute to our perceptions of ancient life, behaviour, identity and morality.
'Empire of the Senses' charts the new terrains opened up by the sensual revolution in scholarship, as it takes the reader into the sensory worlds of the medieval witch and the postmodern mall, a Japanese tea ceremony and a Boston shelter for the homeless.
At the turn of the seventeenth century, Hristomir Stanev argues, ideas about the senses became part of a dramatic and literary tradition in England, concerned with the impact of metropolitan culture. Drawing upon an archive of early modern dramatic and prose writings, and on recent interdisciplinary studies of sensory perception, Stanev here investigates representations of the five senses in Jacobean plays in relationship to metropolitan environments. He traces the significance of under-examined concerns about urban life that emerge in micro-histories of performance and engage the (in)voluntary and sometimes pre-rational participation of the five senses. With a dominant focus on sensation, he argues further for drama’s particular place in expanding the field of social perception around otherwise less tractable urban phenomena, such as suburban formation, environmental and noise pollution, epidemic disease, and the impact of built-in city space. The study focuses on ideas about the senses on stage but also, to the extent possible, explores surviving accounts of the sensory nature of playhouses. The chapters progress from the lower order of the senses (taste and smell) to the higher (hearing and vision) before considering the anomalous sense of touch in Platonic terms. The plays considered include five city comedies, a romance, and two historical tragedies; playwrights whose work is covered include Shakespeare, Jonson, Webster, Fletcher, Dekker, and Middleton. Ultimately, Stanev highlights the instrumental role of sensory flux and instability in recognizing the uneasy manner in which the London writers, and perhaps many of their contemporaries, approached the rapidly evolving metropolitan environment during the reign of King James I.
»So hat der Mensch das Meer unterworfen, dass es Behaglichkeit und Eleganz auf sich dulden muss.« Noch in der Mitte des 19. Jahrhunderts schien eine atlantische Überfahrt überall in Westeuropa der Inbegriff von Lebensgefahr und Schrecken für die Passagiere zu sein. Bis zur heutigen Wahrnehmung »vergnüglicher« Kreuzfahrten war es ein langer Weg. Dieses Buch beschäftigt sich in eindrücklicher Weise mit den Mechanismen, aber auch den Grenzen dieses Wahrnehmungswandels von Seereisen im Zuge der Einführung der Dampfschifffahrt. Einbezogen werden dabei zeitgenössische Presseartikel, Werbebroschüren, Reiseberichte, fiktionale Literatur, Zeitzeugenaussagen und Archivmaterialien.
Architektur kann inspirierend und einnehmend sein, sie kann sogar im Sinne Goethes -das Leben steigern-. Wie kommt es aber, dass architektonische Entwurfe am Zeichentisch oder am Computer-Bildschirm zwar meist recht gut aussehen, in der gebauten Realitat jedoch oft enttauschen? Die Antwort hierfur, behauptet Juhani Pallasmaa, findet sich in der Vorherrschaft des Visuellen, die alle Bereiche von Technologie- und Konsumkultur umfasst und so auch in die Architekturpraxis und -lehre Einzug gehalten hat. Wahrend unsere Erfahrung der Welt auf der Kombination aller funf Sinne beruht, berucksichtigt die Mehrheit der heute realisierten Architektur gerade mal einen den Sehsinn. Die Unterdruckung der anderen Erfahrungsbereiche hat unsere Umwelt sinnlich verarmen lassen und ruft Gefuhle von Distanz und Entfremdung hervor. Erstmalig 1996 (in englischer Sprache) veroffentlicht, ist "Die Augen der Haut" inzwischen zu einem Klassiker der Architekturtheorie geworden, der weltweit zur Pflichtlekture an den Architekturhochschulen gehort. Das Buch besteht aus zwei Essays. Der erste gibt einen Uberblick uber die Entwicklung des okularzentrischen Paradigmas in der westlichen Kultur seit der griechischen Antike sowie uber dessen Einfluss auf unsere Welterfahrung und die Eigenschaften der Architektur. Der zweite Essay untersucht, welche Rolle die ubrigen Sinne bei authentischen Architekturerfahrungen spielen, und weist einen Weg in Richtung einer multisensorischen Architektur, welche ein Gefuhl von Zugehorigkeit und Integration ermoglicht. Seit der Erstveroffentlichung des Buchs hat die Rolle des Korpers und der Sinne ein gesteigertes Interesse in der Architekturphilosophie und Architekturlehre erfahren. Die neue, uberarbeitete und erganzte Ausgabe dieses wegweisenden Werks wird nicht nur Architekten und Studenten dazu anregen, eine ganzheitlichere Architektur zu entwerfen, sondern auch die Wahrnehmung des interessierten Laien bereichern. -Seit "Architektur Erlebnis" (1959) des danischen Architekten Steen Eiler Rasmussen hat es keinen derart pragnanten und klar verstandlichen Text mehr gegeben, der Studenten und Architekten in diesen kritischen Zeiten dabei helfen kann, eine Architektur des 21. Jahrhunderts zu entwickeln.- Steven Holl Juhani Pallasmaa ist einer der angesehensten finnischen Architekten und Architekturtheoretiker. In allen Bereichen seiner theoretischen und gestalterischen Tatigkeit welche Architektur, Grafik Design, Stadteplanung und Ausstellungen umfasst betont er stets die zentrale Rolle von Identitat, Sinneserfahrung und Taktilitat."
Krone der Schöpfung? Vor 100 000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Anschaulich, unterhaltsam und stellenweise hochkomisch zeichnet Yuval Harari die Geschichte des Menschen nach und zeigt alle großen, aber auch alle ambivalenten Momente unserer Menschwerdung.
Apple, Audi, Braun oder Samsung machen es vor: Gutes Design ist heute eine kritische Voraussetzung für erfolgreiche Produkte. Dieser Klassiker beschreibt die fundamentalen Prinzipien, um Dinge des täglichen Gebrauchs umzuwandeln in unterhaltsame und zufriedenstellende Produkte. Don Norman fordert ein Zusammenspiel von Mensch und Technologie mit dem Ziel, dass Designer und Produktentwickler die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Handlungsweisen der Nutzer in den Vordergrund stellen und Designs an diesen angepasst werden. The Design of Everyday Things ist eine informative und spannende Einführung für Designer, Marketer, Produktentwickler und für alle an gutem Design interessierten Menschen. Zum Autor Don Norman ist emeritierter Professor für Kognitionswissenschaften. Er lehrte an der University of California in San Diego und der Northwest University in Illinois. Mitte der Neunzigerjahre leitete Don Norman die Advanced Technology Group bei Apple. Dort prägte er den Begriff der User Experience, um über die reine Benutzbarkeit hinaus eine ganzheitliche Erfahrung der Anwender im Umgang mit Technik in den Vordergrund zu stellen. Norman ist Mitbegründer der Beratungsfirma Nielsen Norman Group und hat unter anderem Autohersteller von BMW bis Toyota beraten. „Keiner kommt an Don Norman vorbei, wenn es um Fragen zu einem Design geht, das sich am Menschen orientiert.“ Brand Eins 7/2013 „Design ist einer der wichtigsten Wettbewerbsvorteile. Dieses Buch macht Spaß zu lesen und ist von größter Bedeutung.” Tom Peters, Co-Autor von „Auf der Suche nach Spitzenleistungen“
Wenn in den USA schwarze Teenager von Polizisten ermordet werden, ist das nur ein Problem von individueller Verfehlung? Nein, denn rassistische Gewalt ist fest eingewebt in die amerikanische Identität – sie ist das, worauf das Land gebaut ist. Afroamerikaner besorgten als Sklaven seinen Reichtum und sterben als freie Bürger auf seinen Straßen. In seinem schmerzhaften, leidenschaftlichen Manifest verdichtet Ta-Nehisi Coates amerikanische und persönliche Geschichte zu einem Appell an sein Land, sich endlich seiner Vergangenheit zu stellen. Sein Buch wurde in den USA zum Nr.-1-Bestseller und ist schon jetzt ein Klassiker, auf den sich zukünftig alle Debatten um Rassismus beziehen werden.
What is the sixth sense? Is it physical, mental or spiritual? Do we all possess it or is it unique to exceptional individuals? Might there be a seventh sense and an eighth sense as well? What role does culture play in determining the range of our perceptual abilities? The search for a supplementary sense has taken many directions and yielded numerous possibilities for an "additional faculty" of perception - from magnetism and movement to dreaming and clairvoyance. Stimulating reflection and debate, The Sixth Sense Reader explores the cultural contexts which give rise to such reports of "psychic" and other powers that exceed the ordinary bounds of sense. In this groundbreaking volume, leading scholars in history, anthropology and biology take the reader on a tour of the far borderlands of consciousness. From the world beneath to the world beyond the five senses, every potential avenue of sensation is opened up for investigation.
Wie orientieren wir uns in einer Stadt? Woher rühren unsere ganz fest umrissenen visuellen Vorstellungen? Um diese Fragen beantworten zu können, studierte Kevin Lynch die Erfahrungen von Menschen und zeigt damit, wie man das Bild der Stadt wieder lebendiger und einprägsamer machen könnte.
​Im Fokus der Arbeit steht die zunehmende Verdrängung des stationären Einzelhandels durch das Internet und die Frage, wie sich physische Geschäfte hiergegen zur Wehr setzen können. Ein Ansatzpunkt ist hierfür die Schaffung eines Einkaufserlebnisses, das alle Sinne anspricht und zudem noch mit der Marke des Shops im Einklang steht. Gerade eine markenadäquate Umsetzung der Ladengestaltung gerät bei der Schaffung von Einkaufser-lebnissen oft ins Hintertreffen. In der Empirie der Arbeit wird ein theoriegeleitetes Experiment zur Optimierung von Ladenatmosphäre im stationären Textileinzelhandel durchgeführt. Die Arbeit konzentriert sich auf die Stimuli Musik, Duft und Farben: Ihre Wirkung hinsichtlich Markenwahrnehmung, Käuferverhalten und Umsatz wird in den Geschäftsräumen einer Damenbekleidungskette untersucht.
Die Zukunft wurde in modernen Gesellschaften als Horizont unbegrenzter Möglichkeiten wissenschaftlich-technischer und damit auch gesellschaftlicher Entwicklung begriffen. Dieser optimistischen Sichtweise entgegengesetzt zeigt sich heute, wie sehr gegenwärtiges Handeln diesen Horizont von Möglichkeiten gerade begrenzt. In der Folge muss Fortschritt neu bewertet, Zukunft bewusst gestaltet werden. Entsprechend verschieben sich die Muster gesellschaftlicher Zeitstrukturierung, die analytisch als Zeitlandschaften erfasst werden. Die mit diesen Verschiebungen verbundenen Konflikte provozieren Rufe nach einer Zeitpolitik. Mit Blick auf die Risikobewältigung in spätmodernen Gesellschaften werden in diesem Band Probleme und Perspektiven einer zeitkritischen Wissenspolitik diskutiert.
„Ich schreibe so lange, wie der Leser davon überzeugt ist, in den Händen eines erstklassigen Wahnsinnigen zu sein.“ Stephen King Während der Genesung nach einem schweren Unfall schreibt Stephen King seine Memoiren – Leben und Schreiben sind eins. Ein unverzichtbarer Ratgeber für alle angehenden Schriftsteller und eine Fundgrube für alle, die mehr über den König des Horror-Genres erfahren wollen. Ein kluges und gleichzeitig packendes Buch über gelebte Literatur. »Eine Konfession.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
Historical accounts of major events have almost always relied upon what those who were there witnessed. Nowhere is this truer than in the nerve-shattering chaos of warfare, where sight seems to confer objective truth and acts as the basis of reconstruction. In The Smell of Battle, the Taste of Siege, historian Mark M. Smith considers how all five senses, including sight, shaped the experience of the Civil War and thus its memory, exploring its full sensory impact on everyone from the soldiers on the field to the civilians waiting at home. From the eardrum-shattering barrage of shells announcing the outbreak of war at Fort Sumter; to the stench produced by the corpses lying in the mid-summer sun at Gettysburg; to the siege of Vicksburg, once a center of Southern culinary aesthetics and starved into submission, Smith recreates how Civil War was felt and lived. Relying on first-hand accounts, Smith focuses on specific senses, one for each event, offering a wholly new perspective. At Bull Run, the similarities between the colors of the Union and Confederate uniforms created concern over what later would be called "friendly fire" and helped decide the outcome of the first major battle, simply because no one was quite sure they could believe their eyes. He evokes what it might have felt like to be in the HL Hunley submarine, in which eight men worked cheek by jowl in near-total darkness in a space 48 inches high, 42 inches wide. Often argued to be the first "total war," the Civil War overwhelmed the senses because of its unprecedented nature and scope, rendering sight less reliable and, Smith shows, forcefully engaging the nonvisual senses. Sherman's March was little less than a full-blown assault on Southern sense and sensibility, leaving nothing untouched and no one unaffected. Unique, compelling, and fascinating, The Smell of Battle, The Taste of Siege, offers readers way to experience the Civil War with fresh eyes.

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