Der Krieg scheint noch weit weg im französischen Bergdorf nahe der spanischen Grenze, als der 12-jährige Jo Benjamin kennenlernt, der jüdischen Kindern bei der Flucht nach Spanien hilft. Unter den Augen der deutschen Besatzer steht Jo ihm zur Seite. Ab 12.
Im ›Small g‹, einer Zürcher Vorstadtkneipe mit zum Teil schwuler Klientel, kreuzen sich die Wege einsamer Habitués. Eines Tages taucht die junge, aufregend hübsche Luisa auf und bringt die Gefühle völlig unterschiedlicher Männer und Frauen durcheinander: eine Bewährungsprobe und tödliche Bedrohung für die zahlreichen, miteinander verflochtenen Liebesbeziehungen. Patricia Highsmiths letzter Roman.
Der Maler Coleman, dessen abgöttisch geliebte Tochter sich die Pulsadern aufgeschnitten hat, verfolgt seinen Schwiegersohn im winterlichen Venedig mit mehreren Mordanschlägen.
Charlie Johnson ist Kriegsjournalist. Während des Bürgerkriegs in Jugoslawien wird eine unschuldige Zivilistin brutal ermordet. Beim Versuch, die Frau zu retten, erleidet Charlie selbst schwere Verbrennungen und ein psychisches Trauma. Nach seiner Genesung nimmt er sich vor, in Zukunft ehrlich zu sich selbst zu sein: Er trennt sich von seiner Ehefrau, gibt seine Stelle auf und macht sich alleine auf die Suche nach dem Mörder der Frau. Spannender, in der Tradition der Moderne nüchtern und unspektakulär geschriebener, in die Tiefe gehender Roman von Michael Ignatieff (BA 12/89; 10/92; 1/95; 7/95): voller Aktualität, über Kriege, Brutalität und Kaltblütigkeit in der Welt, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, wie man selbst damit umgeht sowie mit der ungelösten Frage des "Warum". Sehr zu empfehlen.
Im Januar 1935 reiste Graham Greene von Liverpool aus nach Westafrika, um auf dem Fußweg Liberia zu durchqueren. Europa hatte er nie zuvor verlassen, und er gab unumwunden zu, ein absoluter Amateur in Sachen Reisen zu sein. Er hielt es für das Beste, im benachbarten Sierra Leone Träger und Führer anzuheuern, mit dem Zug bis zum Ende der Eisenbahnlinie in Pendembu zu reisen und von dort zur liberianischen Grenze zu marschieren. Aber schon als es gilt, die genaue Route festzulegen, gibt es Probleme. Greene kann nur zwei Landkarten auftreiben, auf denen Liberia überhaupt verzeichnet ist. Auf der einen Karte, angefertigt vom britischen Generalstab, findet sich anstelle von Liberia ein großer weißer Fleck. Die andere Karte wurde vom Kriegsministerium der Vereinigten Staaten herausgegeben. Dort, wo die englische Karte sich damit begnügt, einen Fleck zu zeigen, steht bei den Amerikanern in fetten Buchstaben das Wort "Kannibalen" ... Graham Greenes Bericht über seinen legendären Fußmarsch ins Herz der Finsternis liegt nun erstmals vollständig auf Deutsch vor. "Reise ohne Landkarten" ist das Porträt eines Landes jenseits aller Zivilisation und die faszinierende Geschichte eines Mannes auf der Suche nach sich selbst.
Ein berührender Kinderroman der Erfolgsautorin Liz Kessler über eine außergewöhnliche Freundschaft und eine Zeitreise, die alles verändert Mit niemandem kann man so gut kichern wie mit Juli, so gut über kleine Brüder lästern und schräge Abenteuer erleben. Juli ist einfach ihre allerbeste Freundin und wird es auch bleiben – für immer und ewig. Das weiß Jenny genau. Doch dann passiert etwas Unerklärliches: Der alte Fahrstuhl bringt Jenny nicht in den ersten Stock zu Juli, sondern ein Jahr weiter in die Zukunft. Und hier entdeckt sie, dass inzwischen ein Schatten über die sonnige Freundschaft der Mädchen gefallen ist. Zurück in der Gegenwart, will Juli ihr die Sache mit der Zeitreise natürlich nicht glauben. Lachend schlägt diese alle Warnungen in den Wind. Also bleibt Jenny nichts anderes übrig: Sie krempelt die Ärmel hoch und nimmt das Schicksal allein in die Hand. Wird sie es schaffen, in die Vergangenheit zu reisen und die Weichen anders zu stellen? Und wird sie ihre wunderbare Freundschaft zu Juli retten können?
Fachbuch aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: keine, 1406 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der erste Teil des Buches hat synoptischen Charakter. Ausgehend von einer Erorterung wesentlicher Kontextfaktoren (Kap. 1.), werden in Ubersichtskapiteln die spezifischen Grundlagen des Qualitatsmanagements und Schnittmengen zur Organisationsforschung (Kap. 2.) dargestellt. Dabei wird deutlich, dass Qualitatsmanagement kein distinktes Phanomen ist, sondern sich zentrale Anliegen auch unter organisationspsychologischen und -soziologischen Labels abhandeln lassen. Nach einer Erorterung der Besonderheiten sozialer Dienstleistungen und ihres Managements (Kap. 3.) bildet eine systematische Beschreibung von uber vierzig im deutschsprachigen Raum verwendeten Qualitatsmanagementansatzen und so genannten Kontextkonzepten den Hauptteil des Buches (Kap. 4.1 bis 4.5). Unter Berucksichtigung vorliegender Analysen und Erfahrungsberichte wird dabei auch eine Beurteilung der meisten Modelle und Verfahren im Hinblick auf verschiedene Kriterien gewagt. Um die Suche nach Primar- und/oder Sekundarliteratur zu bestimmten Qualitatssystemen und Kontextkonzepten zu erleichtern, sind den entsprechenden Kapiteln eigene Quellenverzeichnisse und Literaturempfehlungen beigefugt. Es schliesst sich eine Kurzdarstellung der prominentesten Werkzeuge aus dem Methodenarsenal der Qualitatsmanager vorwiegend ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlicher Provenienz an, bevor die in sozialen Handlungsfeldern vorherrschenden Praktiken und Instrumente naher beschrieben, zum Teil auch kritisch gewurdigt werden (Kap. 4.6). Danach stehen einige grundsatzliche Fragen der Implementierung im Mittelpunkt der Betrachtung. Angesichts der Vielfalt von Ausgangsbedingungen und Kontextfaktoren, unter denen sich soziale Organisationen mit Qualitatsmanagement beschaftigen, wird zwar auf konkrete "rezeptologische" Empfehlungen verzichtet, jedoch werden vermeidbare
Judith S. – eine Frau in G roßaufnahme Judith S. ist eine Frau von 46 Jahren. Ihr rotes Haar fällt auf. Sie trägt es offen. Sie lebt allein, hat keine Kinder. Sie ist eine hervorragende Richterin und wird bald befördert werden. Ihre Eltern sind vor einigen Jahren gestorben. Sonntags besucht sie nur das Grab ihres Vaters und fotografiert dabei heimlich den Garten und das bunte Leben einer Familie, die jenseits der Friedhofsmauer wohnt. Sie möchte sich ein neues Familienalbum schaffen. In der Liebe hat sie wenig Erfahrung – sie will kontrollieren und führt doch, gerade in der Nacht, ein Doppelleben.
Die Untoten sind zurück: Im Osteuropa des 17. Jahrhunderts regen sich mitten im kleinen Dorf Chust, jenseits der Wälder, die Toten, um ihre zurückgelassenen Angehörigen heimzusuchen. Peter und sein alkoholkranker Vater sind nach jahrelanger Wanderschaft in dieses Dorf gekommen, um dort als Holzfäller ihr Brot zu verdienen. Das Dorf wird von Anna der Dorfältesten beherrscht, und sie beide sind ungern gesehene Fremde. Peter spürt das nahende Unheil, ohne sich einen Reim darauf zu machen. Erst dank der Begegnung mit dem Zigeunermädchen Sofia und ihrem Clan beginnt er, langsam zu verstehen. Im letzten Moment löst sich auch sein Vater vom Alkohol und gemeinsam gelingt es ihnen, die Untoten zu überwältigen und das Dorf zu erlösen. Der packende Schauerroman, in einfachen und kurzen Sätzen geschrieben, versteht es ausgezeichnet ,die eisige und düstere Stimmung eines im tiefsten Osten gelegenen Landstrichs, umgeben von unendlichen Wäldern, zu beschreiben. Für Jugendliche, die gerne Fantasy lesen, ohne einen dicken Wälzer in Angriff nehmen zu müssen, ist dieser Roman bestes Lesefutter. Ab 12 Jahren, ****, Elisabeth Tschudi-Moser.

Best Books