THE 10 MAXIMS OF COMMERCIAL LAW 1. A workman is worthy of his hire. 2. All are equal under the law. 3. In commerce, truth is sovereign. 4. Truth is expressed in the form of an affidavit. 5. An unrebutted affidavit stands as truth in commerce. 6. An unrebutted affidavit becomes judgment in commerce. 7. A matter must be expressed to be resolved. 8. He who leaves the field of battle first loses by default. 9. Sacrifice is the measure of credibility. 10. A lien or claim can be satisfied only through (a) rebuttal by counter affidavit point by point; (b) resolution by a jury; or (c) payment or performance of the claim.
»Der Fuchs weiß viele Dinge, aber der Igel weiß eine große Sache.« Der griechische Dichter Archilochos hat diesen Satz formuliert, Isaiah Berlin hat ihn mit seinem Tolstoi-Essay berühmt gemacht. Aber was ist diese »eine große Sache«? Ronald Dworkin liefert eine Antwort: Es sind Werte in all ihren Erscheinungsformen. Wenn wir verstehen wollen, was Wahrheit und Schönheit sind, was dem Leben Sinn verleiht, was die Moral fordert und die Gerechtigkeit verlangt, so müssen wir der Spur jener moralischen Einstellungen nachgehen, die menschliches Denken, Fühlen und Handeln durchdringen und zu einer Einheit formen. »Gerechtigkeit für Igel« ist eines jener Bücher, wie es sie in Zeiten der Füchse – der Spezialisten und Skeptiker – immer seltener gibt: eines, das aus einem einzigen Prinzip eine ganze Welt erklären und zugleich Orientierung geben möchte.
English summary: In his Treatise on Christian Liberty, Martin Luther provides a systematic development of the basic principles of his theology. Based on two conflicting theories to be found in Paul, Luther shows the effectiveness of faith, which is the reason for the spiritual freedom of Christians and which also enables them to act in the world. Reinhold Rieger compares the Latin and the German version of this work and describes in detail the structure of the thought process. He puts the Treatise into the context of Luther's entire work and focuses in particular on the way it deals with biblical texts. The author concludes his commentary with an examination of the way the Treatise was received during the Reformation. This work also contains a translation of the Latin text, bibliographical references and indexes. German description: Martin Luthers Freiheitstraktat, weniger eine Gelegenheitsschrift, wie viele seiner anderen Werke, sondern ein in sich abgerundetes Werk, entwickelt systematisch die Grundsatze seiner Theologie. Luther zeigt, ausgehend von zwei aus Paulus geschopften gegensatzlichen Thesen, die Wirkkraft des Glaubens, der die geistliche Freiheit des Christen begrundet und sein Handeln in der Welt ermoglicht. Reinhold Rieger vergleicht die lateinische mit der deutschen Fassung und arbeitet die Struktur des Gedankengangs heraus. Luthers Text schrittweise folgend beleuchtet er den Hintergrund in anderen Schriften und belegt ihn mit Originalzitaten. Dadurch verdeutlicht er den Zusammenhang des Traktats mit dem Gesamtwerk Luthers. Er weist Traditionen nach, auf die sich Luther bezieht und untersucht Luthers Umgang mit biblischen Texten. In der Einleitung werden die historische Situation der Entstehung der Schrift, die Entstehung der beiden Fassungen, die Gliederung des Traktats und Vorstufen im Werk Luthers besprochen. Ein Ausblick auf die Aufnahme des Traktats in der Reformationszeit beschliesst den Kommentar. Er enthalt auch eine Ubersetzung der lateinischen Fassung, Literaturhinweise und Register.
Zehn Jahre nach seiner Gründung im Jahr 2004 ist Facebook das größte soziale Netwerk der Welt und einer der mächtigsten Global Player des Internet. Der Reiz dieses Netzwerks liegt auf der Hand: die geballte Kommunikation mit vielen, die Lust der Selbstdarstellung, die Zeugenschaft im Leben der anderen, die reichlichen, pflegeleichten Bekanntschaften, das Wiedersehen alter Freunde etc.. Auch die Negativseite ist hinlänglich bekannt: die Kapitalisierung des Privaten, Überwachung, Selbstdarstellungszwang, Zeitverschwendung. Es gibt etablierte Neologismen und umfangreiche Studien zu Facebook. Zugleich gibt es viele Klischees und Leerstellen in der Reflexion, was Facebook ist und wie es die Gesellschaft verändert. Das vorliegende Buch untersucht das Phänomen Facebook aus geschichtsphilosophischer, kulturwissenschaftlicher und gedächtnistheoretischer Perspektive. Es vertritt vier Thesen: Hinter dem Narzissmus rastloser Facebook-Nutzer steckt die Angst vor sich selbst; man will das Eigene beim andern loswerden, um nicht selbst damit umgehen zu müssen. Der expandierte Small Talk auf Facebook rettet das Projekt der Post-Moderne vor der Rückkehr der Legitimationserzählungen. Facebook stattet jeden Nutzer mit einer dokumentarischen, mehr oder weniger automatisierten Autobiographie aus, deren primäre Autoren und Leser die Algorithmen am back end des Interface sind. Die Hyper-Attention und Zerstreuung auf Facebook und im Internet insgesamt führt perspektivisch zum Ende des kollektiven Gedächtnisses und scheint so den Boden zu bereiten für Kommunikation jenseits der Kultur. Was ist die Facebook-Gesellschaft? Eine Gesellschaft, deren Kommunikationsformen und Kulturtechniken maßgeblich durch die Praktiken der Selbstdarstellung und Weltwahrnehmung auf Facebook bestimmt sind. Die Facebook-Gesellschaft ist eine Ungedulds- und Immersionsgesellschaft mit den Merkmalen: Hyperattention, Multitasking, Transparenz, Big Data, Interaktion, Ranking, Update, Selfie, Like, Jetzt.
Erstmals in deutscher Ubersetzung liegt hiermit die frUhe Schrift "Economic Science and the Austrian Method" des Okonomen und Philosophen Hans Hermann Hoppe vor. Aufbauend auf den Werken von Ludwig von Mises entwickelt Hoppe ein VerstAndnis der Okonomik als einer apriorischen Wissenschaft vom menschlichen Handeln. Ein grundlegender Beitrag zur Methodik der Osterreichischen Schule und ein Klassiker der Wissenschaftstheorie und Epistemologie.
Es ist Freitag, der 22. Mai 2032. Einen Tag nach seinem vierundneunzigsten Geburtstag sitzt ein Mann in einem üppig blühenden Garten – es ist der Paradiesgarten seiner Kindheit –, neben sich einen Rekorder, und spricht seine Geschichte mit Herrn Adamson auf Band. Ein Buch über den Tod, erzählt in einer herzerwärmenden Heiterkeit."
Selbstsicheres Auftreten und die Beherrschung von Small Talk sind nicht alles. Susan Cains glänzendes Plädoyer für die Qualitäten der Stillen. „Ein leerer Topf klappert am lautesten“. Aber wer der Welt etwas Bedeutendes schenken will, benötigt Zeit und Sorgfalt, um es in Stille reifen zu lassen. „Still“ ist ein Plädoyer für die Ruhe, die in unserer Welt des Marktgeschreis und der Klingeltöne zu verschwinden droht. Und für leise Menschen, die lernen sollten, zu ihrem „So-Sein“ zu stehen. Ohne sie hätten wir heute keine Relativitätstheorie, keinen „Harry Potter“, keine Klavierstücke Chopins, und auch die Suchmaschine „Google“ wäre nie entwickelt worden. „Still“ baut eine Brücke zwischen den Welten, kritisiert aber das gesellschaftliche Ungleichgewicht zugunsten der Partylöwen und Dampfplauderer. Es herrscht eine „extrovertierte Ethik“, die stille Wasser zwingt, sich anzupassen oder unterzugehen. Ihre Eigenschaften – Ernsthaftigkeit, Sensibilität und Scheu – gelten eher als Krankheitssymptome denn als Qualitäten. Zu unrecht, sagt Susan Cain, und stellt sich gegen den Trend, der „selbstbewusstes Auftreten“ verherrlicht. „Still“ ist das Kultbuch für Introvertierte, hilft aber auch Extrovertierten, ihre Mitmenschen besser zu verstehen.
Nein, richtig sympathisch ist Emma nicht. Sie steht gern im Mittelpunkt, die Jungs reißen sich um sie und Emma genießt es. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist auf der Party mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid? Ein aufwühlendes, vielfach preisgekröntes Buch.

Best Books