Virtuos erzählt die Schriftstellerin C.E. Morgan von den Menschen, die das Erbe der amerikanischen Geschichte in sich tragen, und erschafft damit ein an Faulkner erinnerndes, großes modernes Epos. Henry Forge und seine Tochter Henrietta haben einen Traum: Sie wollen das beste Rennpferd aller Zeiten züchten. Die Familie Forge gehört zu den ältesten und einflussreichsten Pferdezüchterdynastien von Kentucky, ihr Vollblut Hellsmouth bringt exzellente Vorraussetzungen mit. Doch als Allmon Shaughnessy auf der Farm anheuert, ein ehrgeiziger junger Schwarzer, und sich Henrietta in ihn verliebt, werden Kräfte freigesetzt, die seit Jahrhunderten das Leben in den Südstaaten bestimmt haben und immer noch machtvoll sind. Angst, Vorurteile und sexuelles Verlangen, Rassismus und Wut, die Kluft zwischen Arm und Reich, Unterdrückung, ja Gewalt sind die ständigen Begleiter dieses Lebens im Schatten der Sklaverei, die untrennbar verbunden ist mit der amerikanischen Geschichte.
In einer packenden Erzählung schildert der Journalist Lawrence Wright erstmals umfassend die Vorgeschichte des 11. September. Vier Männer stehen im Mittelpunkt: Osama Bin Laden und seine Nummer zwei, Aiman al-Sawahiri, der FBI-Mann John O’Neill und der saudische Geheimdienstchef Turki al-Faisal. Meisterhaft verknüpft Wright ihre Lebenswege zu einem Gesamtbild der Ereignisse, Wendepunkte, Versäumnisse und Fehleinschätzungen, die den Anschlägen vorangingen. »Wo ihr auch sein mögt, der Tod wird euch finden, und wäret ihr im hohen Turm.« Mit diesen dem Koran entlehnten Worten mahnte Osama Bin Laden seine Kämpfer, furchtlos dem Tod entgegenzusehen. Im Rückblick lassen sie sich auch als düstere Warnung an den Feind lesen, dessen Hochhaustürme in New York zum Angriffsziel wurden. Osama Bin Ladens Aufstieg zum bekanntesten Terroristen des 21. Jahrhunderts bildet einen der Erzählstränge in der bislang vollständigsten Rekonstruktion der Vorgeschichte des 11. September durch den Journalisten Lawrence Wright. Daneben verfolgt Wright, der jahrelang recherchierte und Hunderte von Interviews führte, den Werdegang des al-Qaida-Mitstreiters Aiman al-Sawahiri, des obersten Terroristenfahnders des FBI, John O’Neill, der ausgerechnet in den Trümmern des World Trade Centers starb, sowie des saudischen Königssohns Turki al-Faisal, der als Geheimdienstchef seines Landes zwischen beiden Welten wandelte. Zu einer fesselnden Erzählung verwoben, erhellen die Lebensgeschichten zugleich die Hintergründe des Anschlags: die wachsende Radikalisierung der Islamisten, die Zerrissenheit arabischer Staaten, die widersprüchliche Haltung des Westens. Eine unglaublich spannende und gewinnbringende Lektüre. • Ein tiefer Einblick in Denken und Handeln der al-Qaida-Führer und ihrer wichtigsten Kontrahenten • Eines der besten Bücher des Jahres 2006 in Großbritannien und Amerika, Pulitzer-Preis 2007
Account of the search for Yatungka and Warri, last two Mandjiljara people living traditional lifestyle in the Gibson Desert annotation pending.
Das Turnier mit seinem idealistischen Ehrenkodex entsteht parallel zum Rittertum im 11. Jahrhundert in Frankreich. Anfangs von der Schlacht kaum zu unterscheiden, werden Regeln erlassen, um die Brutalität des Kampfes einzuschränken. Ende des 13. Jahrhunderts steht der sportliche Wettkampf im Vordergrund; im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit ist es ein Fest der Eliten zur ritterlichen Selbstdarstellung. Bis heute lebt es fort in historisierenden Festen und als Turniersport in stählernen Rüstungen. Erstmals werden die vielfältigen Aspekte des Themas in dieser Fülle und bis in die Gegenwart anschaulich dargestellt.
If it was true that the sun never set on the British Empire, it was equally true that it employed millions of equine subjects to defend, feed and maintain social order among its human citizens. Originally released in 1893, The Horse World of Victorian London provides an insight into the city 's incredible lost equestrian world.At the dawn of the 20th century, there were an estimated 300,000 horses living and working within the city limits of Great Britain 's capital. We are not speaking of horses lodged in farms in the nearby country who travelled in and out the city. Ironically, though the city streets were thronged with horses, few of them were used exclusively for riding. This was instead a massive four-legged work force, the likes of which today 's mechanised humans can neither remember nor relate to. For example every year London 's tram horses collectively travelled twenty-one million miles through the crowded city streets. An estimated forty thousand carriage horses pulled father to work and the children to school. Mother went shopping on the omnibus, of which 22,000 horses drew more than 2,000 vehicles every day. If the family couldn t afford a carriage, they could always travel by horse-drawn tram. London had 135 miles of horse drawn tram lines. Every year these tram horses collectively travelled twenty-one million miles through the crowded city streets. The North Metropolitan Tram Company alone employed 3,500 horses.Before the days of UPS and FEDEX, private companies delivered household goods to the family home from nearby railway stations. One company main tained 2,000 horses, which they kept stabled at twenty depots strategically placed around the great metropolis. The concept of rental cars has its roots in the London stable too. The Tilling Corporation maintained an inner-city herd of 2,500 horses which they rented to anyone, including washerwomen, the fire brigade and police. Meanwhile, the sturdy coal horses kept everyone warm by moving an average of thirty tons of coal a week.The accommodations for this enormous urban herd were as varied for the horses as the humans who employed them. Horses lived in everything from tiny huts in dark alleys to multi-storied stables which held several thousand horses under one roof. The doctor, the duke and the drayman all relied on hard-working horses, who routinely laboured ten hours a day for six days a week. From the Lord Mayor to the beggar boy, the horse influenced the daily lives of every Londoner.The nineteenth century was the golden age of the horse and this well-illustrated book serves as a unique guide through London 's vanished equine world.
Mein Buch behandelt zum erstenmal zusammenfassend die Techniken (und Methodologien) der Sozial- und Kulturforschung vormoderner gesellschaften. Im Unterschied zur vorherrschenden meinung geht es davon aus, dass es irgendeine Form empirischer Forschung auf diesen gebieten in allen menschlichen Gruppen und Gesellschaftsformen gegeben haben muss, da diese sich ansonsten nicht an andere gruppen sowie an die eigenen inneren Wandlungen hätten anpassen können. Ich unterscheide drei grundlegende Forschungstechniken: (1 ) das reisen, (2) die Umfrage und (3) das Sammeln und Interpretieren konkreter Objekte. Kapitel I-III folgen der Entwicklung dieser Techniken von den archaischen Gesellschaften über die frühen Hochkulturen (exemplifiziert durch den Alten Orient, Ägypten, Israel und die griechisch-römische Welt) und das Mittelalter bis zum Europa der Frühen Neuzeit. Das Zentrum des Buches bildet die Periode vom Späthumanismus bis wir "wissenschaftlichen revolution" (ca. 1570-1660), als alle drei Techniken verfeinert und zwei von ihnen, das Reisen und das Sammeln, zu formalen Kunstlehren wurden. In dieser Periode begannen auch die traditionellen Hemmnisse der Akkumulation der Resultate empirischer Sozial- und Kulturforschung und damit der Herausbildung der Sozial- und Kulturwissenschaften, nämlich die Geheimhaltung und der Aktualismus, nachzugeben. Dies hat meiner Ansicht nach wesentlich zur Vorherrschaft des Westens über die anderen Weltkulturen beigetragen. Kapitel IV-VIII behandeln Einzelprobleme der darauffolgenden Periode von der "wissenschaftlichen Revolution" bis zur Epochenschwelle der Moderne (ca. 1660-1800). Sie hängen untereinander eng zusammen und fügen den Allgemeinaussagen der Kapitel I-III signifikante und lebensnahe Details hinzu.
Aus dem Inhalt: Uberlegungen zu einer Theorie des Gehens -- Zur Kulturgeschichte der Mobilitat und des Gehens -- Gehkultur und Gehliteratur.

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