Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,0, Universität Augsburg, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach der principal-agent Theorie sollte das Einkommen eines CEOs unabhängig von Einflüssen sein, auf welche er keinen Einfluss hat. Hauptaussage des papers von Bertrand et al. ist jedoch, dass dies nicht der Fall ist. Um dies zu verdeutlichen betrachten die Autoren beispielhaft den Sektor der Ölindustrie und darauf folgend als allgemeiner gefasste Tests, die Veränderungen der Entlohnung von CEOs bezüglich Schwankungen der Wechselkursraten bzw. durchschnittlicher Industriedaten. Abschließend wird untersucht, ob, beziehungsweise wie viel Einfluss das Ausmaß der Kontrolle (Governance) auf die Bezahlungsstruktur hat.
Die Messung der Performance von Anlageprodukten gemeinsam mit der Beurteilung der Performanceleistung der Manager wurde in der Vergangenheit bereits in vielen Ver ffentlichungen ausf hrlich behandelt. Die intensive Besch ftigung mit dem Thema ist im Verm gensverwaltungsgesch ft mit Privatkunden zum gro en Teil durch die Institutionalisierung der Verm gensverwaltung bedingt, aber auch durch die Erbengeneration, die zum quantitativen Wachstum des angelegten Verm gens einen entscheidenden Beitrag liefert. In der institutionellen Verm gensverwaltung sind es vor allem die Globalisierung der Finanzm rkte und die zunehmende Komplexit t der Finanzinstrumente, welche die Performancemessung und -analyse immer wieder vor neue Herausforderungen stellen. Ein weiteres Schrifttum zu diesem Thema zu erstellen erscheint insbesondere vor dem Hintergrund der drastisch ver nderten Ausgangslage mit Zuspitzung der Finanzmarktkrise im Sommer 2008 als notwendig und wertvoll.
Der Begriff Performance-Attribution umschreibt grunds tzlich den Prozess der Zerlegung der Rendite und des Risikos eines Anlageportfolios in die einzelnen Anlageentscheidungs-Komponenten zwecks Analyse des Mehrwertes des aktiven Portfolio Managements und der Risiko-Komponenten der Anlagestrategie. Die Performance-Attributions-Analyse ist zu einem wertvollen Instrument f r die Beurteilung der Leistung der Investment Manager und des Anlageentscheidungsprozesses sowie f r die Verbesserung des Dialoges zwischen Kunden und Investment Managern geworden. Der Wert der Performance-Attribution liegt nicht nur in der verbesserten Transparenz, sondern auch in Konkretisierung der Diskussionen ber die absolute und relative Performance. Solche Analysen bieten dem Betrachter eine transparente Basis, um die getroffenen Investitionsentscheidungen zu beurteilen und eventuelle Folgema nahmen bez glich des Anlageprozesses einzuleiten. Im Rahmen meiner Arbeit besch ftige ich mich nicht mit den ganzen Performance-Attribution-Analysen, sondern nur mit dem Spezialbereich Fixed-Income-Attribution.
Imke Schmidt analysiert aus theoretischer und praktischer Perspektive, welche Verantwortung Konsumenten für eine nachhaltige Entwicklung zugeschrieben werden kann. Sie entwickelt dafür ein Modell gemeinsamer Verantwortung, das sich auf die Position und den Einfluss der Marktakteure stützt. Die Autorin setzt die Verantwortung sowohl von Konsumenten (Consumer Social Responsibility) als auch von Unternehmen (Corporate Social Responsibility) in Beziehung zueinander, um gegenseitige Abhängigkeiten bei der Wahrnehmung der jeweiligen Verantwortlichkeiten aufzuzeigen und Möglichkeiten der gemeinsamen Verantwortungsübernahme abzuleiten. Hintergrund ist, dass die Consumer Social Responsibility im Gegensatz zur viel diskutierten Corporate Social Responsibility bisher nicht systematisch in wirtschaftsethische Überlegungen integriert ist und nicht über ein vergleichbares konzeptionelles Fundament verfügt.
Der Bezug auf ”unsere Pflichten gegenüber künftigen Generationen“ ist eines der kraftvollsten, emotionalsten und effektivsten Argumente, das Politikern und Bürgern zur Verfügung steht. Die exakte Art und der Umfang dieser Pflichten sind allerdings unklar. Sind wir kommenden Generationen überhaupt etwas schuldig? Wenn ja, wie groß ist der Umfang unserer Pflichten? Und auf welche Ressourcen oder Güter beziehen sie sich? Dieses Buch kommt zur rechten Zeit: Es liefert die bisher genaueste ethische Landkarte für die immer wichtiger werdende Zukunfts- bzw. Generationenethik. Obwohl von bisher unerreichter Tiefe und Bandbreite - das Literaturverzeichnis umfasst die gesamte relevante Literatur zu diesem Thema -, macht Tremmels klarer Stil das Buch zu einer leicht lesbaren und abwechslungsreichen Lektüre. Im Ergebnis schlägt dieses Buch eine Theorie der Generationengerechtigkeit vor, die nicht nur für die philosophische, sondern auch die politische Debatte neue Impulse bringen wird.

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