Grounded in the stories of their actual visits, What They Saw in America takes the reader through the journeys of four distinguished, yet very different foreign visitors - Alexis de Tocqueville, Max Weber, G. K. Chesterton and Sayyid Qutb - who traveled to the United States between 1830 and 1950. The comparative insights of these important outside observers (from both European and Middle Eastern countries) encourage sober reflection on a number of features of American culture that have persisted over time - individualism and conformism, the unique relationship between religion and capitalism, indifference toward nature, voluntarism, attitudes toward race, and imperialistic tendencies. Listening to these travelers' views, both the ambivalent and even the more unequivocal, can help Americans better understand themselves, more fully empathize with the values of other cultures, and more deeply comprehend how the United States is perceived from the outside.
How American respectability has been built by maligning those who don't make the grade How did Americans come to think of themselves as respectable members of the middle class? Was it just by earning a decent living? Or did it require something more? And if it did, what can we learn that may still apply? The quest for middle-class respectability in nineteenth-century America is usually described as a process of inculcating positive values such as honesty, hard work, independence, and cultural refinement. But clergy, educators, and community leaders also defined respectability negatively, by maligning individuals and groups—“misfits”—who deviated from accepted norms. Robert Wuthnow argues that respectability is constructed by “othering” people who do not fit into easily recognizable, socially approved categories. He demonstrates this through an in-depth examination of a wide variety of individuals and groups that became objects of derision. We meet a disabled Civil War veteran who worked as a huckster on the edges of the frontier, the wife of a lunatic who raised her family while her husband was institutionalized, an immigrant religious community accused of sedition, and a wealthy scion charged with profiteering. Unlike respected Americans who marched confidently toward worldly and heavenly success, such misfits were usually ignored in paeans about the nation. But they played an important part in the cultural work that made America, and their story is essential for understanding the “othering” that remains so much a part of American culture and politics today.
Max Weber (1864 – 1920) zählt zu den einflussreichsten Denkern des 20. Jahrhunderts. Seine Hypothesen, Begriffe und Methoden sind bis heute wichtige Bezugspunkte im sozialwissenschaftlichen Studium. Der Band führt in die zentralen methodologischen Positionen Webers ein, rekurriert auf Biografie und Werkgeschichte und stellt Webers wichtigste Arbeiten auf den Gebieten unter anderem der Wirtschaftsund Sozialgeschichte sowie der Herrschafts-, Rechts- und Religionssoziologie vor. »Wer sich schnell und zuverlässig über Leben, Werk und Wirkung Webers informieren will, dem steht die vorzügliche Einführung Dirk Kaeslers zur Verfügung.« Wilhelm Hennis, FAZ
Buruma und Margalit definieren "Okzidentalismus" als den blinden Hass gegen die Errungenschaften liberaler Gesellschaften, für dessen Motive manch westliche Intellektuelle bis heute Sympathie empfinden. Die Vorurteile gegen den Westen, der unter der Diktatur des Geldes steht und scheinbar jegliche verbindliche Moral seiner Diesseitigkeit geopfert hat, reichen bis nach Europa. Ian Buruma und Avishai Margalit finden hier ähnliche Denkweisen wie in der islamischen Welt, bei konservativen Kulturkritikern ebenso wie bei der radikalen Linken. Ein provokatives Buch, in bester aufklärerischer Tradition.
How neoliberalism and the politics of respectability are transforming African American manhood While single-sex public schools face much criticism, many Black communities see in them a great promise: that they can remedy a crisis for their young men. Black Boys Apart reveals triumphs, hope, and heartbreak at two all-male schools, a public high school and a charter high school, drawing on Freeden Blume Oeur’s ethnographic work. We meet young men who felt their schools empowered and emasculated them, parents who were frustrated with co-ed schools, teachers who helped pave the road to college, and administrators who saw in Black male academies the advantages of privatizing education. While the two schools have distinctive histories and ultimately charted different paths, they were both shaped by the convergence of neoliberal ideologies and a politics of Black respectability. As Blume Oeur reveals, all-boys education is less a school reform initiative and instead joins a legacy of efforts to reform Black manhood during periods of stark racial inequality. Black male academies join long-standing attempts to achieve racial uplift in Black communities, but in ways that elevate exceptional young men and aggravate divisions within those communities. Black Boys Apart shows all-boys schools to be an odd mix of democratic empowerment and market imperatives, racial segregation and intentional sex separation, strict discipline and loving care. Challenging narratives that endorse these schools for nurturing individual resilience in young Black men, this perceptive and penetrating ethnography argues for a holistic approach in which Black communities and their allies promote a collective resilience.
Was heißt Freiheit heute – jenseits einer auf persönliche Interessendurchsetzung zielenden neoliberalen Marktfreiheit? Können wir noch ein Freiheitsverständnis entwickeln, das uns moralische Orientierung in einer immer komplexer werdenden Welt bietet? Philip Pettit, einer der meistdiskutierten Philosophen der Gegenwart, entwickelt in seinem mitreißenden Buch einen Freiheitsbegriff, der die Idee eines nichtbeherrschten Lebens in sein Zentrum stellt. Freiheit heißt ihm zufolge: sein eigener Herr sein, allen auf Augenhöhe begegnen können und den Einfluss anderer Menschen nicht fürchten müssen. Das hat weitreichende soziale, ökonomische und politische Konsequenzen. Ein unverzichtbarer Kompass für die Navigation im 21. Jahrhundert.
Als in den Augusttagen 1914 die Nachricht vom Kriegsausbruch in Europa in Lateinamerika bekannt wurde, sprach man dort von einem »Drama der gesamten Menschheit«, in dem es keine Zuschauer geben könne. Viele Beobachter stimmten darin überein, dass in diesem Sommer eine Epoche endete und eine neue Ära begann. In Lateinamerika, das durch die neuartige Form des Propagandakriegs und die neuen Kommunikationstechnologien direkter als je zuvor in die Ereignisse der »Alten Welt« involviert war, gab der Krieg den Anlass zu emanzipatorischen Bestrebungen, die sich während des Konflikts – oder unmittelbar nach Kriegsende – bemerkbar machten. Seit längerer Zeit bestehende Konfliktpotenziale verschärften sich durch die »Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts« und mündeten in neue soziale Bewegungen, deren Ausrichtung höchst unterschiedlich war. Die weltumspannende Dimension der Geschichte des »Großen Krieges« wird in diesem Buch aus der Perspektive eines Kontinents analysiert, der nur auf den ersten Blick am Rand der Ereignisse stand, sich aber durch den Flächenbrand in Europa stark veränderte.
Wenn ein Aristokrat die Demokratie favorisiert, ein Franzose die Amerikaner lobt und ein Freigeist nach Religion verlangt, scheint dies paradox. Tocqueville (1805-1859) beweist, dass der erste Blick oft täuschen kann. Seine Werke werfen Probleme auf, die bis heute ungelöst sind: Wie viel Demokratie darf man wagen? Gibt es einen Konsens zwischen Eigennutz und Gemeinsinn? Und wie viel Bürokratismus und Politikverdrossenheit kann sich die moderne Gesellschaft leisten? Diese Fragen sind auch nach 200 Jahren hoch aktuell. Die Autoren schildern Tocquevilles Leben und seine politische Wissenschaft, in deren Mittelpunkt die Frage nach dem Verhältnis von Freiheit und Gleichheit steht. Im Namen der Freiheit mahnte er zu mehr Selbstbestimmung und Verantwortung. Auf diese Stimme sollten wir heute hören.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universitat Jena, Veranstaltung: Seminar "Barockliteratur," Sprache: Deutsch, Abstract: Andreas Gryphius konzipierte sein Schimpfspiel "Absurda Comica Oder Herr Peter Squentz" wahrscheinlich anlasslich der Hochzeit eines Freundes im Jahr 1655. Literaturhistorisch ist die Komodie demnach der unmittelbaren Zeit nach dem Dreissigjahrigen Krieg und der Epoche des Barock zuzuordnen. Gryphius bezieht sich in dem Vorwort seines Stuckes auf die Bearbeitung des inhaltlichen Stoffes durch den Altdorfer Professor Daniel Schwenter. Vermutlich wurde der Umgang mit dem antiken Stoff von Piramus und Thisbe, der bereits von Shakespeare in seinem Sommernachtstraum aufgegriffen wurde, durch englische Wanderkomodianten in Deutschland publik gemacht. Die literarische Relevanz des Textes ist eng an den Begriff der Komodie im Barock gebunden. Dieser definierte sich durch das niedere Personal, den gewohnlichen Inhalt sowie den geringen Stil, der bereits durch die Personen vorgegeben war. Da sich in der Absurda Comica diese Kriterien wieder finden, und sie weiterhin Elemente motivgeschichtlicher Tradition der Komodie, wie Typen der Figur Pickelharing enthalt, ist sie durchaus als reprasentative Barockkomodie anzusehen. Durch welche Mittel wird nun konkret das Komische innerhalb des Lustspieles hervorgerufen? Relevant ist diese Fragestellung vor allem deshalb, weil im Peter Squentz von einem Nebeneinander von Unterhaltung und Belehrung" gesprochen werden kann, die Komik also eine bestimmte Funktion hat. In Gryphius Komodie wird die Komik durch Figurendarstellung, vor allem durch Figurenrede und Figurenhandlung hervorgerufen. Durch Mittel der Figurencharakterisierung lasst sich ein Ruckschluss auf Freiwilligkeit und Unfreiwilligkeit der Komik innerhalb des Stuckes ziehen, der zeitgenossische gesellschaftliche Konventionen wie die Standeklausel untermauert. Zur Vorgehensweis
Ashantee ist eine Prosaskizze von Peter Altenberg, die 1897 erstmals publiziert wurde. Thematisiert werden Altenbergs persönliche Erfahrungen während einer Völkerschau in Wien. In 32 kurzen Skizzen begleitet der Ich-Erzähler (später Peter A., Herr Peter oder Sir Peter genannt), ein dauerhafter Besucher einer Völkerschau, die Ashantee (dt. Aschanti) bis zu ihrer Abreise. Durch Kommunikation mit den Aschanti entwickelt sich ein vertrautes Verhältnis, welches vom Besuch der Hütten bis zur erotischen Beziehung mit einem jungen Aschanti-Mädchen reicht. Peter Altenberg (1859-1919) war ein österreichischer Schriftsteller. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Impressionismus
Wenig Aufwand, große Wirkung: Wenn sich das Schreiben der Haus- oder Masterarbeit in die Länge zieht, wenn der Abgabetermin näher rückt, helfen die Tipps von Philipp Mayer sofort. Denn sie kommen in verträglichen Portionen, sind schnell umgesetzt und prägen sich aufgrund ihrer Kürze nachhaltiger ein als lange Ausführungen. Sogar erfahrene Schreiber können noch etwas lernen, um bessere wissenschaftliche Texte in kürzerer Zeit zu schreiben.
"DUV Sozialwissenschaft"--P. 4 of cover.
Kompromisslos, schockierend, brillant Alle machten sich über Melvin lustig. Nur Vicki hatte den Mut, sich für den Außenseiter einzusetzen. Das änderte sich schlagartig, als er auf die Idee kam, eine Leiche auszugraben und mit Hilfe einer Autobatterie zum Leben zu erwecken. Jahre später wird Vicki immer noch von Alpträumen gequält. Als sie in ihre Heimatstadt zurückkehrt, wird Melvin gerade aus einer Anstalt entlassen. Er ist verrückter als je zuvor – und hat bei seinen Experimenten gewaltige Fortschritte gemacht.

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