Presents an urgent argument for the need to rethink animal welfare. In the vein of Temple Grandin's work, Dawkins explains that this welfare must be made to work in practice to have any effect, and cannot be tinged by anthropomorphism and claims of animal consciousness, which lack firm empirical evidence and are often freighted with controversy and high emotions. Instead, animal-welfare efforts must focus on science and on fully appreciating the critical role animals play in human welfare. With growing concern over such issues as climate change and food shortages, how we treat those animals on which we depend for survival needs to be put squarely on the public agenda.
Die Evolution des menschlichen Moralbewusstseins gehört zu den großen Rätseln der Wissenschaft. Es hat die Phantasie von Generationen von Forschern beflügelt, zahlreiche Theorien liegen auf dem Tisch, aber die Frage »Woher kommt die Moral?« ist nach wie vor offen. In Fortschreibung seiner faszinierenden Naturgeschichte des Menschen legt nun Michael Tomasello eine Antwort vor. Gestützt auf jahrzehntelange empirische Forschungen, rekonstruiert er die Entstehung des einzigartigen menschlichen Sinns für Werte und Normen als einen zweistufigen Prozess. Dieser beginnt vor einigen hunderttausend Jahren, als die frühen Menschen gemeinsame Sache machen mussten, um zu überleben; und er endet beim modernen, ultrakooperativen homo sapiens sapiens, der beides besitzt: Eine Moralität der zweiten Person, die unseren Umgang mit dem je einzelnen Gegenüber prägt, und eine gruppenbezogene »objektive« Moral, die sagt, was hier bei »uns« als gut oder gerecht gilt. In der Tradition von Mead, Kohlberg und Piaget zeigt Tomasello außerdem, wie sich die individuelle Moralentwicklung in einer bereits normengesättigten Welt vollzieht. Und so ist Eine Naturgeschichte der menschlichen Moral der derzeit wohl umfassendste Versuch zu verstehen, wie wir das geworden sind, was nur wir sind: genuin moralische Wesen.
Justin Gregg weighs up the claims made about dolphin intelligence and seperates scientific fact from fiction.
Das Handbuch führt ein in zentrale Begriffe, Konzeptionen, Themen- und Problemfelder der Tierethik. Neben der Geschichte der Tierethik, relevanten Konzepten und Theorien sowie einer Bandbreite unterschiedlicher Anwendungskontexte findet sich auch eine Darstellung der Tierphilosophie und ihrer wichtigsten Fragestellungen. Das Handbuch will darüber hinaus auch die sich in aktuellen Diskussionen und Kontroversen abzeichnenden Perspektiven der Tierethik umfassend vorstellen. Ziel des Handbuchs ist es, das breite Spektrum inhaltlicher und begrifflicher Aspekte der historischen und gegenwärtigen Tierethik zu reflektieren und einen Einblick in den aktuellen Diskussionsstand zu geben.
Nichtmenschliche Tiere wurden bislang in den Human-, Geistes- und Sozialwissenschaften aufgrund des vorherrschenden Anthropozentrismus, der radikalen Ablehnung jeglichen Anthropomorphismus sowie des biologischen Essentialismus kaum berücksichtigt. Die Beziehungsformen zwischen nichtmenschlichen Tieren und Menschen sind historisch, kulturell, aber auch innergesellschaftlich sehr heterogen, ambivalent und widersprüchlich; ihre Wechselbeziehungen sind multidimensional. Angesichts dessen stellen die Beiträge des Bandes die Frage danach, was die Berücksichtigung nichtmenschlicher Tiere und der Tier-Mensch-Beziehungen für die jeweilige wissenschaftliche Disziplin bedeutet und welche Herausforderungen sich für deren Forschungsfelder, Theorien und Methoden ergeben. Mit Vorworten der beiden Ethologen Marc Bekoff und Kurt Kotrschal.
In 2009, Marc Bekoff was asked to write on animal emotions for Psychology Today. Some 500 popular, jargon-free essays later, the field of anthrozoology — the study of human-animal relationships — has grown exponentially, as have scientific data showing how smart and emotional nonhuman animals are. Here Bekoff offers selected essays that showcase the fascinating cognitive abilities of other animals as well as their empathy, compassion, grief, humor, joy, and love. Humpback whales protect gray whales from orca attacks, combat dogs and other animals suffer from PTSD, and chickens, rats, and mice display empathy. This collection is both an updated sequel to Bekoff’s popular book The Emotional Lives of Animals and a call to begin the important work of “rewilding” ourselves and changing the way we treat other animals.
Massentierhaltung, Fleischskandale, Tierversuche – unser Umgang mit Tieren ist längst kein Nischenthema mehr, für das sich lediglich Aktivisten oder Ethiker interessieren, sondern steht im Fokus breiter öffentlicher Debatten. Allerdings konzentrieren sich die Diskussionen zumeist auf Fragen der Moral, darauf, welche moralischen Rechte und Interessen wir Tieren aufgrund ihrer Eigenschaften und Fähigkeiten – zum Beispiel Schmerzen zu empfinden – zuschreiben müssen und welche moralischen Pflichten sich daraus für uns ergeben. Sue Donaldson und Will Kymlicka gehen weit darüber hinaus und behaupten, dass Tiere auch politische Rechte haben. Im Rückgriff auf avancierte Theorien der Staatsbürgerschaft argumentieren sie dafür, ihnen neben unverletzlichen Grundrechten einen je gruppenspezifischen politischen Status zuzusprechen. Das heißt konkret: Bürgerrechte für domestizierte Tiere, Souveränität für Gemeinschaften von Wildtieren sowie ein »Stammgastrecht« für jene, die zwar nicht domestiziert sind, aber in unmittelbarer Nachbarschaft zu uns leben. »Zoopolis« macht auf so kluge wie eindringliche Weise ernst mit der Tatsache, dass wir mit den Tieren untrennbar verbunden sind. Elegant und keineswegs nur für Spezialisten geschrieben, entwirft es eine neue, folgenreiche Agenda für das künftige Zusammenleben mit diesen Geschöpfen, denen wir mehr schulden als unser Mitleid. Das Tier, so sagt dieses Buch, ist ein genuin politisches Wesen. Wir schulden ihm auch Gerechtigkeit.
Ist die Welt real – oder lediglich ein Konstrukt unseres Gehirns? Und wer ist eigentlich „Ich“? In Ihrem Kopf gibt es eine erstaunliche Vorrichtung, die Ihnen jede Menge Arbeit erspart – und die darin effizienter ist als die modernsten High-Tech-Computer: Ihr Gehirn. Tag für Tag befreit es Sie von Routineaufgaben wie der bewussten Wahrnehmung der Objekte und Geschehnisse um Sie herum sowie der Orientierung und Bewegung in der Welt, so dass Sie sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren können: Freundschaften zu schließen, Beziehungen zu pflegen und Ideen auszutauschen. Wie sehr all das, was wir wahrnehmen, ein von unserem Gehirn geschaffenes Modell der Welt ist, wird uns kaum je bewusst. Doch noch überraschender – und vielleicht beunruhigender – ist die Schlussfolgerung, dass auch das „Ich“, das sich in die soziale Welt einfügt, ein Konstrukt unseres Gehirns ist. Indem das Gehirn es uns ermöglicht, eigene Vorstellungen mit anderen Menschen zu teilen, vermögen wir gemeinsam Größeres zu schaffen, als es einer von uns alleine könnte. Wie unser Gehirn dieses Kunststück vollbringt, beschreibt dieses Buch. Der britische Kognitionsforscher Chris Frith beschäftigt sich mit dem vielleicht größten Rätsel überhaupt, nämlich dem Entstehen und den Eigenschaften unserer Erlebniswelt – der einzigen Welt, die uns direkt zugänglich ist. Er behandelt dieses schwierige Thema in einer souveränen, sympathischen und sehr verständlichen Weise, immer nahe an den psychologischen und neurobiologischen Forschungsergebnissen, von denen einige bedeutende aus seinem Labor stammen. Er verzichtet dabei bewusst auf jeden bombastischen philosophischen Aufwand. Das macht das Buch unbedingt lesenswert. Gerhard Roth Frith gelingt das Kunststück, die enorme Bandbreite der kognitiven Neurowissenschaften nicht nur anhand vieler konkreter Beispiele darzustellen, sondern auch die Bedeutung ihrer Ergebnisse auszuloten ... eine Aufforderung, dem Augenschein zu misstrauen. Es gibt wenige Bücher, die diesen Appell ähnlich anschaulich und fundiert mit Leben füllen, gewürzt mit einer guten Portion Humor. Gehirn und Geist
«Es ist unmöglich, ein Zwiegespräch mit einem Menschenaffen zu führen oder einem von ihnen aus nächster Nähe in die Augen zu blicken, ohne verändert aus der Begegnung hervorzugehen.» Sara Gruen Sam, Bonzi, Lola, Mbongo, Jelani und Makena sind keine gewöhnlichen Affen: Die Bonobos beherrschen die Gebärdensprache, sind in der Lage, mit Menschen zu kommunizieren. Für die scheue Wissenschaftlerin Isabel Duncan sind die Tiere wie eine Familie. Als eine Explosion das Labor zerstört und ihr die Affen entreißt, bricht für sie eine Welt zusammen. Der ehrgeizige Journalist John Thigpen steht vor dem Ende seiner Karriere – und vermutlich auch seiner Ehe. Zusammen mit Isabel macht er sich auf die Suche nach den verschwundenen Affen. Er ist nicht nur angetan von der attraktiven Forscherin, sondern wittert auch eine große Story. Dabei ahnt er nicht, wie sehr beides sein Leben verändern wird ... Sara Gruen ist die geborene Erzählerin und gewährt uns mit diesem Buch einen faszinierenden Einblick in die Seele von Menschenaffen – einfühlsam, packend und mit viel Sachverstand und Humor.
Was fühlt ein Tier, wie lebt es und wie nimmt es seine Umwelt wahr? Um das herauszufinden, tritt Charles Foster ein faszinierendes Experiment an. Er schlüpft in die Rolle von fünf verschiedenen Tierarten: Dachs, Otter, Fuchs, Rothirsch und Mauersegler. Er haust in einem Bau unter der Erde, schnappt mit den Zähnen nach Fischen in einem Fluss und durchstöbert Mülltonnen auf der Suche nach Nahrung. Er schärft seine Sinne, wird zum nachtaktiven Lebewesen, beschreibt wie ein Weinkenner die unterschiedlichen »Terroirs« von Würmern und wie sich der Duft der Erde in den verschiedenen Jahreszeiten verändert. In die scharfsinnige und witzige Schilderung seiner skurrilen Erfahrungen lässt er wissenswerte Fakten einfließen und stellt sie in den Kontext philosophischer Themen. Letztendlich geht es dabei auch um die eine Frage: Was es bedeutet, Mensch zu sein.
Der bekannte buddhistische Weisheitslehrer verbindet auf einzigartige Weise neueste wissenschaftliche Erkenntnisse mit der spirituellen Praxis des Buddhismus. Glück ist kein Zufall, sondern jeder kann es lernen. Matthieu Ricard gibt revolutionäre neue Einblicke in das, was wir als Glück im Leben bezeichnen, und zeigt, wie wir den Geist so verändern können, dass wir tiefes Glück empfinden. Glück entsteht, wissenschaftlich messbar, aus einem inneren Gleichgewicht von Körper und Geist. Es ist das Resultat einer inneren Reifung, die ganz allein von uns abhängt und die wir Tag für Tag verfolgen können. Konkrete Übungen und Meditationsanleitungen am Ende jedes Kapitels weisen einen klaren Weg zu einem glücklicheren Leben. Das Vorwort schrieb Daniel Goleman, Autor der Bestseller "Emotionale Intelligenz" und "Die heilende Kraft der Gefühle".
Nonhuman animals have many of the same feelings we do. They get hurt, they suffer, they are happy, and they take care of each other. Marc Bekoff, a renowned biologist specializing in animal minds and emotions, guides readers from high school age up—including older adults who want a basic introduction to the topic—in looking at scientific research, philosophical ideas, and humane values that argue for the ethical and compassionate treatment of animals. Citing the latest scientific studies and tackling controversies with conviction, he zeroes in on the important questions, inviting reader participation with "thought experiments" and ideas for action. Among the questions considered: • Are some species more valuable or more important than others? • Do some animals feel pain and suffering and not others? • Do animals feel emotions? • Should endangered animals be reintroduced to places where they originally lived? • Should animals be kept in captivity? • Are there alternatives to using animals for food, clothing, cosmetic testing, and dissection in the science classroom? • What can we learn by imagining what it feels like to be a dog or a cat or a mouse or an ant? • What can we do to make a difference in animals’ quality of life? Bekoff urges us not only to understand and protect animals—especially those whose help we want for our research and other human needs—but to love and respect them as our fellow beings on this planet that we all want to share in peace.
Baruch de Spinoza: Ethik. In geometrischer Weise behandelt in fünf Teilen Ethica ordine geometrico demonstrata. In den Hauptteilen zwischen 1662 und 1665 entstanden und in den Jahren bis zu Spinozas Tod (1677) mehrfach überarbeitet. Erstausgabe in: Opera posthuma, Amsterdam 1677. Erste deutsche Übersetzung durch J. L. Schmidt unter dem Titel »Baruch von Spinozas Sittenlehre«, Frankfurt am Main und Leipzig 1744. Der Text folgt der Übersetzung durch Jakob Stern von 1888. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016, 2. Auflage. Textgrundlage ist die Ausgabe: Spinoza: Ethik. Aus dem Lateinischen von Jakob Stern. Herausgegeben von Helmut Seidel, Leipzig: Philipp Reclam jun., 1975. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Porträt des Philosophen Baruch de Spinoza, Ölgemälde um 1665, im Besitz der Gemäldesammlung der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel.. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
This book, the first in an annual series, written by academicians scientists, philosophers and others-is not intended exclusively for an imal welfarists and conservationists. Since it is written* by scholars, it will appeal to a wide range of academic and professional readers who are involved with animals for scientific, economic, altruistic, and other reasons. While this first volume cannot cover the entire spectrum of animal welfare science-related topics, it does, in its diversity of con tributions, demonstrate the multi-faceted and interdisciplinary nature of the subject of this new series. Indeed, animals are as much an integral part of society as we are dependent upon them. The many interfaces between us and the billions of animals under our dominion (as well as the environment upon which the welfare of human and non-human animals alike is ultimately de pendent) have their separate features: trapping and wildlife manage ment; laboratory animal research; whaling and fishing; veterinary practice; agriculture and farm animal husbandry; horse racing and the ownership of animal companions; the propagation of captive wildlife and their preservation in the wild; the use of animals as companions and for the purposes of vicarious entertainment.

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