Fifty years after the Equal Pay Act, why are women still living in a man's world? Debora L. Spar never thought of herself as a feminist. Raised after the tumult of the 1960s, she presumed the gender war was over. As one of the youngest female professors to be tenured at Harvard Business School and a mother of three, she swore to young women that they could have it all. "We thought we could just glide into the new era of equality, with babies, board seats, and husbands in tow," she writes. "We were wrong." Now she is the president of Barnard College, arguably the most important all-women's college in the United States. And in Wonder Women: Sex, Power, and the Quest for Perfection—a fresh, wise, original book— she asks why, a half century after the publication of Betty Friedan's The Feminine Mystique, do women still feel stuck. In this groundbreaking and compulsively readable book, Spar explores how American women's lives have—and have not—changed over the past fifty years. Armed with reams of new research, she details how women struggled for power and instead got stuck in an endless quest for perfection. The challenges confronting women are more complex than ever, and they are challenges that come inherently and inevitably from being female. Spar is acutely aware that it's time to change course. Both deeply personal and statistically rich, Wonder Women is Spar's story and the story of our culture. It is cultural history at its best, and a road map for the future.
Was, wenn all unsere Ideen und Konzepte von Liebe, Spiritualität, Arbeit und Glück auf falschen Regeln basieren? Vishen Lakhiani, der Shootingstar im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, zeigt, wie wir lernen können, unkonventionell zu denken. Er verbindet moderne Spiritualität, methodisches Denken, Ideenreichtum und Humor zu einem revolutionären 10-Punkte-Programm für ein neues, gesteigertes Verständnis des menschlichen Selbst. So kann jeder sein volles Potential entfalten und ein glückliches und außergewöhnliches Leben führen. Dieses Buch stellt bestehende Normen auf den Kopf und erklärt, wie man ein Leben nach ganz eigenen Maßstäben führt. Es ebnet den Weg zu kreativer Selbstverwirklichung.
»Nevernight« ist der erste Roman einer neuen bildgewaltigen und epischen Fantasy-Serie von »New York Times«-Bestseller-Autor Jay Kristoff. In einer Welt mit drei Sonnen, in einer Stadt, gebaut auf dem Grab eines toten Gottes, sinnt eine junge Frau, die mit den Schatten sprechen kann, auf Rache. Mia Corvere kennt nur ein Ziel: Rache. Als sie noch ein kleines Mädchen war, haben einige mächtige Männer des Reiches – Francesco Duomo, Justicus Remus, Julius Scaeva – ihren Vater als Verräter an der Itreyanischen Republik hinrichten und ihre Mutter einkerkern lassen. Mia selbst entkam den Häschern nur knapp und wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio großgezogen, einem Antiquitätenhändler. Mercurio ist jedoch kein gewöhnlicher Bürger der Republik, er bildet Attentäter für einen Assassinenorden aus, die »Rote Kirche«. Und Mia ist auch kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten nährt. Mercurio bringt Mia vieles bei, doch um ihre Ausbildung abzuschließen, muss sie sich auf den Weg zur geheimen Enklave der »Roten Kirche« machen, wo sie eine gefährliche Prüfung erwartet ... Nach dem zusammen mit Amie Kaufman verfassten Science-Fiction-Roman »Illuminae« ist »Nevernight« der neueste Geniestreich von Jay Kristoff: für die Leser von Anthony Ryan, Patrick Rothfuss und Sarah J. Maas.
Quentin muss die sieben goldenen Schlüssel finden, um nicht nur Fillory sondern alle magischen Welten und damit die Welt selbst zu retten. Quentin und seine Freunde, Julia, Janet und Eliot, sind nach Fillory zurückgekehrt, um in dieser magischen Welt als Könige und Königinnen zu leben. Aber schon bald wird Quentin dieser so ausgeglichenen und unveränderlichen Welt überdrüssig – er will das Abenteuer und er will sich nützlich machen. Als die Außeninsel ihre Steuern nicht bezahlt, nimmt er das zum Anlass, sich dorthin auf die Reise zu machen. Er hat ein uraltes Segelschiff gefunden, dass er aufwendig restaurieren lässt und sticht schließlich mit Julia und seinen Freunden in See. Doch was sie nicht wissen, ist, dass Julia sich auf einen gefährlichen Handel mit einer Gruppe abtrünniger Magier eingelassen hat. Sie erhält außergewöhnliche Kräfte, büßt dafür aber ihre Menschlichkeit ein. Und diese Magier haben zudem die alten Götter heraufbeschworen, die die magischen Welten zerstören wollen. Nur wenn Quentin und seine Freunde die sieben goldenen Schlüssel finden, können sie die Welt retten. Eine fantastische Suche beginnt, die die Freunde von Fillory über Chesterton, Massachusetts, Venedig und die Jenseitsinsel bis ans Ende der Welt führt.
Akwaeke Emezi erkundet in ihrem von Kritik und Publikum gefeierten Debütroman SÜSSWASSER wie es ist, ein gespaltenes Ich zu haben. Und sie zeigt gleichzeitig, wie wir alle unsere verschiedenen Identitäten laufend konstruieren. Ein Buch von wilder Energie und schlangenartiger Eleganz - die Geburt einer neuen ungebändigten literarischen Stimme. Ada wächst im Süden Nigerias auf. Sie ist ein sprunghaftes und schwieriges Kind und ein Quell steter Sorge für ihre Eltern. Adas verschiedene Ichs kommen immer wieder zum Vorschein und rücken vor allem nach ihrem Umzug in die USA immer stärker in den Vordergrund. Nach einem traumatischen Übergriff nimmt Adas Leben eine dunkle und gefährliche Wendung. "SÜSSWASSER ist reine Perfektion: sexy, sinnlich, magisch, weise. Eines der umwerfendsten Debüts, die ich je gelesen habe." Taiye Selasi, GUARDIAN "Außergewöhnlich und mutig, poetisch und verstörend." NEW YORK TIMES "Eine ungeheuer kraftvolle und sehr besondere Einwanderungsgeschichte." Edwidge Danticat, NEW YORKER
Erfolg in Studium und Beruf, harmonische Beziehungen und ausreichend Zeit für Freunde, Familie und Hobbies – und dabei noch ein schönes und schlankes Profilbild auf Facebook. Klingt unmöglich ... ist es auch. Die Psychologin Linda Papadopoulos zeichnet ein treffendes Bild von den Erwartungen und Anforderungen, die heutzutage auf junge Frauen zukommen und gibt wertvolle Tipps, damit jede Frau zufrieden und selbstsicher ihren eigenen Weg findet.
1927. Ein Sommer der ein ganzes Jahrhundert prägte Es ist die Geschichte eines Sommers, und doch ist es so viel mehr. Das Jahr 1927 ist für Amerika entscheidend auf dem Weg zur Weltmacht. Es sind die goldenen Zwanziger: der Aktienmarkt boomt, das Fernsehen wird erfunden, die Filme sind nicht mehr stumm, und verrückte Pläne entstehen, wie der, vier Köpfe in den völlig unzugänglichen Mount Rushmore zu meißeln. Es ist die Zeit, in der ein junger Flieger namens Charles Lindbergh Ruhm und Ehre erlangt, aber auch die des Al Capone und des größten Schulmassakers aller Zeiten. Und in diesen Monaten werden durch fatale Entscheidungen die Weichen für die bevorstehende Weltwirtschaftskrise gestellt. Bill Bryson erzählt davon so spannend, als sei es eine unglaubliche Abenteuergeschichte, voller erstaunlicher geschichtlicher Momente aus der Zeit, als Amerika erwachsen wurde ...
Ist die jahrtausendealte Herrschaft des Patriarchats am Ende? Noch nicht, sagt Hanna Rosin, doch die massiven Veränderungen der Berufswelt und des Bildungssystems haben eine Dynamik in Gang gesetzt, die das Verhältnis zwischen den Geschlechtern nachhaltig verändert. So scheinen viele Anforderungen der modernen Dienstleistungsgesellschaft – Flexibilität, soziale Intelligenz, Kommunikationsfähigkeit – eindeutig Frauen in die Hände zu spielen, während Männer oft von den Umwälzungen überfordert sind. Hanna Rosin zeigt – frei von ideologischen Prämissen –, wie sich heute das Leben von Männern und Frauen unterscheidet, wie sehr sich die Art und Weise geändert hat, wie heute gearbeitet, gelernt, zusammengelebt wird. Differenziert und mit vielen konkreten Beispielen gelingt es Rosin, die Chancen und Schattenseiten des »weiblichen Jahrhunderts« in den Blick zu nehmen. "Das Ende der Männer" ist keine feministische Streitschrift, keine Prophezeiung, sondern eine messerscharfe, weitsichtige Diagnose.
Als junger, abenteuerlustiger Business-School-Absolvent auf der Suche nach einer Herausforderung lieh Phil Knight sich von seinem Vater 50 Dollar und gründete eine Firma mit einer klaren Mission: qualitativ hochwertige, aber preiswerte Laufschuhe aus Japan importieren. In jenem ersten Jahr, 1963, verkaufte Knight Laufschuhe aus dem Kofferraum seines Plymouth Valiant heraus und erzielte einen Umsatz von 8000 Dollar. Heute liegen die Jahresumsätze von Nike bei über 30 Milliarden Dollar. In unserem Zeitalter der Start-ups hat sich Knights Firma Nike als Maßstab aller Dinge etabliert und sein "Swoosh" ist längst mehr als nur ein Logo. Es ist ein Symbol von Geschmeidigkeit und Größe, eines der wenigen Icons, die in jedem Winkel unseres Erdballs sofort wiedererkannt werden. Aber Knight selbst, der Mann hinter dem Swoosh, ist immer ein Geheimnis geblieben. Jetzt erzählt er endlich seine Geschichte. Seine Memoiren sind überraschend, bescheiden, ungeschönt, humorvoll und handwerklich meisterhaft. Den Anfang markiert eine klassische Situation am Scheideweg. Der 24-jährige Knight bereist als Rucksacktourist Asien, Europa und Afrika, ihn bewegen die ganz großen philosophischen Fragen des Lebens. Und er entscheidet sich für einen unkonventionellen Lebensweg. Anstatt für ein großes etabliertes Unternehmen zu arbeiten, beschließt er, etwas ganz Eigenes zu schaffen – etwas, das neu, dynamisch und anders ist. En détail beschreibt Knight die vielen unberechenbaren Risiken, mit denen er sich auf seinem Weg konfrontiert sah, die niederschmetternden Rückschläge, die skrupellosen Konkurrenten, die zahllosen Zweifler und Widersacher, die abweisenden Banker, die etlichen Male, wo er knapp einer Katastrophe entging, ebenso wie seine vielen triumphalen Erfolge.
Sind Männer wirklich gewalttätiger als Frauen? Werden Frauen als Opfer geboren? Ist körperliche Unterlegenheit automatisch mit Gewaltlosigkeit gleichzusetzen? Viele dieser Klischees haben sich in über 40 Jahren der Geschlechter-Debatte verselbstständigt. Mittlerweile gilt es als Gemeinplatz, dass Frauen von Geburt an stets die schlechteren Chancen im Leben haben. Diese Meinung hat Eingang in fast alle Lebensbereiche gefunden. Doch blickt man in die privaten Lebensverhältnisse, findet man nur wenige Beweise für eine derart feindselige Polarisierung. Gerhard Amendt hat sich ein Forscherleben lang mit den soziologischen und psychologischen Bedingungen von Partnerschaften und Generationenbeziehungen beschäftigt. Seine Erfahrungen stammen sowohl aus der Lehre und Forschung als auch aus der Umsetzung politischer Ideen in soziale Projekte. Er hält nichts von der Zwei-Fronten-These. Durch das Verdeutlichen der gleichen Ausgangslagen wie der Ent-Emotionalisierung der gesellschaftlichen Debatte sollen neue Wege für Männer und Frauen aufgezeigt werden, die gemeinsam gangbar sind. Denn im gelebten Alltag ist die Teilung der Welt in „teuflische“ Männer und „himmlische“ Frauen, wie sie die Debatte der letzten Jahrzehnte beherrscht hat, weder realistisch, noch fördert sie ein konstruktives Miteinander. Eine aufschlussreiche und aufweckende Analyse, die das Verharren in der einseitigen Debatte um Schuld und Sühne beenden wird.
American women fare worse than men on virtually every major dimension of social status, financial well-being, and physical safety. Sexual violence remains common, and reproductive rights are by no means secure. Women assume disproportionate burdens in the home and pay a heavy price in the workplace. Yet these issues are not political priorities. Nor is there a consensus that there still is a serious problem. In What Women Want, Deborah L. Rhode, one of the nation's leading scholars on women and law, brings to the discussion a broad array of interdisciplinary research as well as interviews with heads of leading women's organizations. Is the women's movement stalled? What are the major obstacles it confronts? What are its key priorities and what strategies might advance them? In addressing those questions, the book explores virtually all of the major policy issues confronting women. Topics include employment and appearance discrimination, the gender gap in pay and leadership opportunities, work/family policies, childcare, divorce, same-sex marriage, sexual harassment, domestic violence, rape, trafficking, abortion, poverty, and political representation, all with a particular focus on the capacities and limits of law as a strategy for social change. Why, despite four decades of equal employment legislation, is women's workplace status so far from equal? Why, despite a quarter century's effort at reforming rape law, is America's rate of reported rape the second highest in the developed world? Part of the problem lies in the absence of political mobilization around such issues and the underrepresentation of women in public office. In an age where many women are reluctant to identify as feminists, a broad-ranging, expert look at where American women are today is more necessary than ever. This path-breaking book explores how women can and should act on what they want.
Feminismus ist hip. Beyoncé und Emma Watson bekennen sich zum »F-Wort«, Taylor Swift sowieso. Eine ganze Marketingindustrie schreibt sich »Empowerment« auf die Fahnen, um damit so gut wie jedes Produkt, von Unterwäsche bis Frühstücksflocken, an die Frau zu bringen. Was als politische Bewegung für soziale Gerechtigkeit begonnen hat, scheint heute kaum noch mehr als ein Shoppingtipp in einem großen, bunten Markt zu sein, der uns Lösungen für Probleme und Problemzonen verkauft, die erst das System zu solchen macht. Der Feminismus als Marke setzt individuelle Selbstverwirklichung über kollektive Solidarität. Andi Zeisler, Gründerin und Herausgeberin des *Bitch Magazine,* nimmt in ihrem höchst unterhaltsamen Buch eine schillernde Reihe von Beispielen aus Popkultur, Medien und Werbung unter die Lupe und zeigt, wie der Feminismus vereinnahmt und verwässert wurde. »Ermächtigung« ist in aller Munde, auf der anderen Seite hat die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten gezeigt, dass Sexismus auf erschreckende Art salonfähig ist. Unerschrocken und mit beißendem Witz erzählt dieses Buch, wie wir es dazu haben kommen lassen, und es erinnert uns daran, dass mit Feminismus eigentlich einmal etwas anderes gemeint war.
"Mögen die Scharniere unserer Freundschaft niemals rosten", sagte Iris. - "Recht so", sagte ich, und wir hakten uns unter und kippten den Gin. Mit zwölf wird Eva kurzerhand vor der Tür ihres Vaters abgesetzt und lebt von da an mit ihrer Halbschwester Iris unter einem Dach. Iris weiß genau, was sie will: Filmstar werden in Hollywood. Tatsächlich erreicht sie ihr Ziel, doch ihr Stern sinkt so schnell wie er aufgestiegen ist. Die jüngere Eva bleibt treu an Iris’ Seite. Gemeinsam gehen sie nach New York, wo sie bei reichen Italienern in Long Island unterkommen. Iris schauspielert auf zweifelhaften Bühnen, pflegt verbotene Liebeleien und setzt gnadenlos ihre eigenen Interessen durch, während Eva den Alltag organisiert. "Wir Glücklichen" erzählt von großen Träumen, Skandalen und Betrügereien und von unvergesslichen Charakteren im Amerika der vierziger Jahre.
Franziskus fordert gerne einmal "Gesichter von freudigen Menschen", der Papst hält Freude für ein zentrales Element im Leben. Das hat er in seinen Werken, Ansprachen und Predigten immer wieder klargemacht. In seinem Lehrschreiben "Freut euch und jubelt" formuliert er neue Gedanken dazu und verbindet sie auf originelle Weise mit dem Begriff der "Heiligkeit". Heiligkeit als etwas, zu dem jeder von uns berufen ist, zu einem erfüllten und gelingenden Leben. Franziskus spricht über unseren konkreten Alltag, über die Herausforderungen und Sorgen, aber eben auch eine Freude, die das Leben durchzieht und trägt. Die Gedanken des Papstes sind ein kostbarer Schlüssel zum Evangelium, das als Botschaft nicht nur froh, sondern auch Freude macht, und das Franziskus uns so neu aufschließt. Sein persönliches Lob der "Mittelschicht der Heiligkeit", eine päpstliche Ode an die Freude und ein inspirierendes Werk für alle - Christen und Nichtchristen.
Das Jahr, in dem die Mauer gebaut wurde 1961, der Höhepunkt der sogenannten Berlin-Krise, die Welt befindet sich am Rande eines Atomkriegs. Frederick Kempe erzählt auf der Basis neu zugänglicher Dokumente die atemberaubende Geschichte dieses Jahres, in dem Berlin der "gefährlichste Ort der Welt" war, wie Chruschtschow meinte. Ein Blick hinter die Kulissen der treibenden Mächte, eine faszinierende Darstellung der wichtigsten Protagonisten jener Zeit. Im Juni 1961 erneuerte der sowjetische Regierungschef Nikita Chruschtschow sein Berlin-Ultimatum und forderte unter anderem den Abzug der westalliierten Truppen aus der Stadt. Die USA unter ihrem Präsidenten Kennedy hielten diesen Forderungen eigene Bedingungen entgegen. Mit Walter Ulbricht auf der einen und Konrad Adenauer auf der anderen Seite standen sich auch die deutschen Staatschefs feindselig gegenüber und trugen zur Verschärfung der politischen Lage bei. In den folgenden Wochen und Monaten spitzte sich die Situation extrem zu, die Massenflucht aus der DDR nahm immer dramatischere Ausmasse an. Am 13. August schliesslich wurde die Mauer durch Berlin gebaut, Ende Oktober richteten sowjetische und amerikanische Soldaten am Checkpoint Charlie ihre Panzer aufeinander. In diesem Moment war Berlin zur weltpolitischen Arena geworden, aus dem Kalten Krieg drohte ein heisser zu werden. Frederick Kempe, geboren 1954, ist Präsident des Atlantic Council, eines aussenpolitischen Think tanks mit Sitz in Washington. Kempe hat als Journalist u.a. für das Wall Street Journal gearbeitet und mehrere Bücher veröffentlicht. Bei Siedler ist erschienen: "Sibirische Odyssee. Reise in die Seele Russlands" (1993).
Jón Gnarr: Künstler, Komiker, Anarchist – und Bürgermeister einer europäischen Hauptstadt. In seiner unterhaltsamen Streitschrift beschreibt er seinen Weg vom selbsternannten Anarcho und Gründer einer Spaßpartei in die Niederungen des kommunalpolitischen Alltags. Hören Sie gut zu und schärfen Sie ihr politisches Bewusstsein! Ein Satz im Deutschunterricht hat sich Jón Gnarr besonders eingeprägt: »Hören Sie gut zu und wiederholen Sie!« Zuhören ist eine Kunst, auch wenn sie in der Politik oft nicht sehr ausgeprägt ist. Gnarr lehrt sie uns und sich. Was als künstlerisches Projekt begann, die Gründung der »Besten Partei«, entwickelte sich für den Allround-Künstler spätestens nach seiner Wahl zum Bürgermeister von Reykjavík zur Lebensaufgabe: Wie kann man in einer Gesellschaft etwas verändern, ohne sich selbst zu verändern? Mit bewundernswerter Offenheit beschreibt Jón Gnarr seinen Werdegang, seine Visionen – und die Fehler, die er bislang gemacht hat.
»Um es gleich zu sagen: Ich werde gesucht.« Peter Walter, des millionenschweren Betrugs mit Warentermingeschäften angeklagt, hat sich mit Frau und Tochter an die spanische Costa del Sol abgesetzt. Hier hat er Zeit, seinen Hobbys zu frönen und sein Leben Revue passieren zu lassen. Vom Fassadenputzer zum Broker und Geschäftsführer einer eigenen Anlagefirma hat es der Sohn einer Hamburger Friseuse und vieler Väter gebracht. Abonnentenwerber und Drücker war er, bevor er einem Headhunter in die Finger geriet und sein nobles Büro mit Alsterblick bezog. Sein rasanter Aufstieg wird zum Zustandsbericht aus dem »Inneren des Landes« Ende der 80er Jahre: Alles scheint möglich.
Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du.
Halt geben, ohne zu kontrollieren, und Freiheit gewähren, ohne die Grenzen zu verlieren – die Pubertät ist nicht nur für Töchter eine schwierige Zeit. Vielen Eltern ist meist gar nicht bewusst, dass sie ihren Töchtern mit widersprüchlichen Rollenerwartungen die ohnehin schon schwierige Zeit zusätzlich erschweren. Mit Mary Piphers Hilfestellungen können Eltern ihren Töchtern die Unterstützung geben, die diese so dringend brauchen, ohne sie einzuengen. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

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