Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,7, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: In folgender Arbeit soll nicht das Verhalten der Studiobesucher auf der Trainingsflache beobachtet werden, sondern das Verhalten der Trainierenden in den Umkleidekabinen stehen im Vordergrund folgender ethnographischen Untersuchung. Den Umkleideraumen wird dabei oftmals die Funktion einer notwendigen Hinterbuhne zugewiesen, die vorwiegend dem Wechsel zwischen Sport- und Alltagswelt dient. Dabei soll der Frage nachgegangen werden, welche korperlichen Interaktionen sich in den Umkleiden von Fitnessstudios beobachten lassen und wie in Gruppenumkleidekabinen mit dem sensiblen Thema der Entblossung umgegangen wird. Der vorliegende Aufsatz soll die aufgeworfene Frage in vier Abschnitten untersuchen. Zunachst ist es notwendig, eine Ubersicht uber die Methodik der Studie als teilnehmende Beobachtung zu geben. Im darauffolgenden Abschnitt soll sich dann mit dem Fitnessstudio als untersuchtes Feld hinsichtlich Infrastruktur, Gemeinsamkeiten und sozialstrukturellen Aspekte auseinandergesetzt werden. Aus der Auseinandersetzung mit dem beobachteten Verhalten in Umkleidekabinen heraus, sollen dann in Abschnitt 4 die typischen Funktionen und Verhaltensweisen in Umkleidekabinen dargestellt werden. Am Ende des Aufsatzes findet sich schliesslich eine Zusammenfassung und ein kurzer Forschungsausblick."
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Methodologie und Methoden, Note: 1,0, Otto-von-Guericke-Universitat Magdeburg (Soziologie), Veranstaltung: Proseminar: Einfuhrung in die qualitative Sozialforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Ethnographie ist eine spezielle Form der volkerkundlichen Forschung und bedeutet ubersetzt "Volkerbeschreibung." Das zentrale Anliegen der Ethnographie ist, das Leben und die Sozialstruktur fremder Kulturen aus deren Sichtweise zu verstehen. Dabei geht es nicht unbedingt um die ausschliessliche Betrachtung von Volkern, sondern auch um kleinere, oftmals multikulturelle Gruppen wie die Bevolkerung eines Stadtteils oder die Belegschaft eines Buros. Diese Arbeit dient als Ubersicht zur Ethnographie und bezieht sich auf deren theoretische Einbettung in ihrer geschichtlichen Entwicklung und den Leitprinzipien des ethnographischen Verfahrens (Natural Settings, Holism, Descriptive, Members Point of View) sowie auf die praktische Feldforschung in ihrem Ablauf. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf die teilnehmende Beobachtung gelegt, die im weiteren Verlauf der Arbeit uber Kriterien, Formen und Probleme dargestellt wird."
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sport - Bewegungs- und Trainingslehre, Note: 1,5, Universität Paderborn, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff „Training“ wird nicht nur im Sport verwendet. Auch in anderen wissenschaftlichen Disziplinen, wie bspw. in der Psychotherapie (Verhaltenstraining) oder in der Wirtschaft („Verkaufstraining“) wird dieser Begriff gebraucht. „Training“ kommt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet „Ausbildung“ oder „Schulung“. Gemeinsam ist allen Begrifflichkeiten die Zielsetzung einer angestrebten Verhaltensänderung. Sportliches Training hat die Verbesserung und den Erhalt körperlicher Leistungsfähigkeit zum Ziel und wird definiert als „[...] ein planmäßiger Belastungs-Beanspruchungs-Prozess mit dem Ziel der Einwirkung auf Ressourcen.“ (Olivier, Marschall, Büsch, 2008, S. 17) Unter planmäßig wird das langfristige Festlegen des Trainings sowie seine ständige Steuerung und Regelung verstanden. Ressourcen fassen die persönlichen Leistungsvoraussetzungen zusammen, die durch Belastungs-Beanspruchungs-Prozesse verändert werden können. In der Trainingssteuerung müssen somit Anpassungsprozesse und die Individualisierung des Trainings durch Berücksichtigung der jeweiligen persönlichen Voraussetzun-gen beachtet werden. In dieser Arbeit wird ein Trainingskonzept mit Hilfe eines leistungsdiagnostischen Verfah-rens, dem „Fünf-Stufen-Modell“ erstellt. Dieses Modell differenziert eine optimale Trainingssteuerung in Diagnose, Zielsetzung, Trainingsplanung, Durchführung und Analyse (Kessler, o. Jg., S. 10). Im Folgenden wird anhand dieser fünf Punkte ein Trainingskonzept für eine fiktive Person ausgearbeitet. Der Zeitraum der Trainingssteuerung erstreckt sich über sechs Monate. Die Bearbeitung des Themas beginnt mit der Anamnese. Der erste Schritt besteht neben einem ausführlichen Eingangsgespräch aus ausgewählten biometrischen und motorischen Tests. In der Zielsetzung werden der Inhalt und das Ausmaß vereinbart, welche erreicht werden sollen. Nach der Auswertung der Anamnese wird eine Planung für einen Makrozyklus, unterteilt in drei Trainingspläne für jeweils einen Mesozyklus erarbeitet. Hierbei wird eine genaue Methoden- und Übungsauswahl vorgenommen. Im Übungskatalog sind alle Beschreibungen der Übungen zu finden. Abschließend wird bei der Analyse ein Re-Test durchgeführt und dokumentiert.
​ In diesem Band werden methodische Aspekte ethnographischer Arbeit fokussiert. Unbeschadet dessen erscheint die Reinheit der je eingesetzten Erkundungs- und Deutungstechniken prinzipiell als nachrangig gegenüber der Aufgabe, so Vieles und so Vielfältiges wie möglich über die Welt, in der man sich jeweils bewegt, in Erfahrung zu bringen. Dies gelingt in Ethnographien vorzugsweise dadurch, dass die forschende Person am Leben in ihrem jeweiligen Feld tatsächlich teilhat und dass sie zugleich im Feld so agiert, dass sie es möglichst wenig von äußeren Wertsetzungen her beeinflusst und verändert.Die besondere forscherische Kompetenz der Ethnographie treibenden Person besteht dementsprechend vor allem darin, dass sie in der Lage ist, erkenntnisoptimierend zwischen existenzieller Nähe und analytischer Distanz zu changieren – was insbesondere deshalb so bedeutsam ist, weil Datenerhebung, Datenauswertung und Theoriebildung eben nicht in einer vorweg festgelegten, linearen Abfolge stehen, sondern weil der explorativ-interpretative Forschungsprozess in einer spiralförmigen Bewegung stattfindet.
Der vorliegende Band analysiert das sich wandelnde Fußballspiel in Deutschland und England vor dem Hintergrund der Frage: Lässt sich im Kontext des globalisierten, postmodernen Fußballspiels noch von nationalen Fußballkulturen sprechen, die sich deutlich voneinander unterscheiden? Die deutschen und englischen Beiträge betrachten dazu eine Reihe unter-schiedlicher Phänomene, wie etwa die soziale Herkunft der Fans, kommerzielle Einflüsse, Frauenfußball und vor allem die Rolle der Massenmedien. British and German authors analyse the changing face of football in England and Germany. The book addresses in particular the question of whether one can still speak, in the context of a globalised, postmodern game, of national football cultures that are clearly distinguishable from one another. Contributions in English and German examine a number of different phenomena such as the social background of fans, commercial influences, women’s football and above all the role of the mass media.
Geben, Nehmen, Schenken, Leihen und Vererben - Prozesse der Weitergabe sind ebenso vielschichtig wie die Beziehungen, die sie manifestieren. Die Studie betrachtet die Modi des Austauschs und die wechselseitigen Wahrnehmungen von Mutter-Tochter-Paaren anhand ihrer alltäglichen Kleidungspraxen. Ausgehend von Gesprächen, Familienfotos und Beobachtungen vor Kleiderschränken spürt sie den vestimentären Erfahrungshorizonten zweier Frauengenerationen nach. Gefragt wird nach den Generationalisierungen, den Konzeptionalisierungen von Weiblichkeit sowie den historisch vorgeprägten Geschmackspräferenzen, die diesen Prozessen zugrunde liegen. Neben Konstruktionen von Gemeinsamkeit und Differenz wird dabei der Zusammenhang von Generation und Geschlecht diskutiert. Geben, Nehmen, Schenken, Leihen und Vererben - Prozesse der Weitergabe sind ebenso vielschichtig wie die Beziehungen, die sie manifestieren. Die Studie betrachtet die Modi des Austauschs und die wechselseitigen Wahrnehmungen von Mutter-Tochter-Paaren anhand ihrer alltäglichen Kleidungspraxen. Ausgehend von Gesprächen, Familienfotos und Beobachtungen vor Kleiderschränken spürt sie den vestimentären Erfahrungshorizonten zweier Frauengenerationen nach. Gefragt wird nach den Generationalisierungen, den Konzeptionalisierungen von Weiblichkeit sowie den historisch vorgeprägten Geschmackspräferenzen, die diesen Prozessen zugrunde liegen. Neben Konstruktionen von Gemeinsamkeit und Differenz wird dabei der Zusammenhang von Generation und Geschlecht diskutiert
Ohrenbetäubender Lärm, endlose Partys, exzessiver Drogenkonsum und kommerzielle Verdummung junger Menschen - das sind nach wie vor die gängigen Assoziationen, die das Thema "Techno" in der sogenannten breiten Öffentlichkeit weckt. Demgegenüber liegen zwischenzeitlich vielfältige empirische Untersuchungen, systematisierende Beschreibungen, analytische Rekonstruktionen und auch theoretische Deutungen dieses Phänomens vor. Der Band versammelt wesentliche Erkenntnisse maßgeblicher Techno-Forscherinnen und Techno-Forscher in der deutschen Soziologie und in den benachbarten Disziplinen Musikwissenschaft, Theologie, Betriebswirtschaftslehre, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Kunstpädagogik.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sport - Sportökonomie, Sportmanagement, Note: 1,7, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (Fakulät Gesundheitswesen), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Image der Fitness-Studios hat sich in den letzten Jahren verändert. Heute bieten Fitness-Studios neben dem Gerätetraining auch Gruppentrainingsangebote und Leistungen für die Gesundheitsvorsorge, Prävention sowie Rehabilitation an. Der Wandel der Fitness-Studios hin zu Präventions- und Gesundheitsdienstleistern bewirkte in den vergangenen Jahren, dass die Anzahl der Mitgliedschaften angestiegen ist. Trotz des Mitgliederzuwachses hat die Branche mit einer hohen Mitgliederfluktuation zu kämpfen, die mit der fehlenden Mitgliederbindung zu begründen ist. Viele Fitness-Studios konzentrierten sich ausschließlich auf die Gewinnung neuer Mitglieder und pflegten den Kundenkontakt nach Vertragsabschluss kaum noch. Allerdings genügt dies nicht mehr, um erfolgreich auf dem Markt zu sein. Vielmehr sollten die bestehenden Mitgliedschaften und deren Bindung an das Fitness-Studio in den Mittelpunkt rücken, wodurch die Fluktuationsrate gesenkt werden kann. Die Grundlage für die Mitgliederbindung ist die Zufriedenheit der Mitglieder. Diese kann nur erzielt werden, „...wenn eine möglichst interaktive Beziehung zu den Kunden geschaffen wird.“ Die Betreuung der Mitglieder nimmt hierbei einen besonderen Stellenwert ein, da dies der elementare Teil der Leistungserbringung ist. Eine Untersuchung von Stiftung Warentest im Jahr 2009 zeigte allerdings, dass die bewerteten Fitness-Studios einige Mängel im Rahmen der Trainingsbetreuung aufwiesen. Besonders in Dienstleistungsunternehmen sind das Personal und deren Qualität von besonderer Relevanz, denn sie stellen das wichtigste Kapital des Fitness-Studios dar. Das Trainingspersonal erbringt die Dienstleistung im unmittelbaren Kundenkontakt und übernimmt dadurch die Verantwortung dafür, wie die Kunden die erbrachten Dienstleistungen wahrnehmen. Die Rekrutierung von qualifiziertem Trainingspersonal ist eine Aufgabe von strategischer Bedeutung. Dies hat zur Folge, dass der Personalbeschaffungspolitik ein hoher Stellenwert im Unternehmen zukommt, um Fehlbesetzungen zu vermeiden. Werden Fehlentscheidungen getroffen, kann dies dem Image des Fitness-Studios schaden. Damit Fehlentscheidungen vermieden werden, sind zielorientierte Vorstellungen des Fitness-Studios in Bezug auf die Anforderungen der Stelle notwendig. Die klar definierten Anforderungen ergeben das Anforderungsprofil für die Stelle. Zudem ist es von großer Bedeutung das Profil regelmäßig anzupassen, um künftige Entwicklungen in der Unternehmensstruktur zu berücksichtigen.
In der vorliegenden Studie erzählt eine junge Generation von Zugewanderten und Einheimischen aus einem transnationalisierten Stadtteil mittels filmischer Bilder und Gesprächen von ihrem Alltag, ihren Träumen und Frustrationen. Die Jugendlichen stellen die eigenen Erfahrungen auf einer Webseite den Klischees ihres Quartiers als Multikulti-Idylle oder sozialem Brennpunkt entgegen. Dabei zeichnen sich abhängig vom Schulerfolg, vom Geschlecht und vom Migrationshintergrund vielfältige und je nach Kontext wechselnde Zugehörigkeitsordnungen im Peermilieu ab. Die in der Forschungspartnerschaft mit den Jugendlichen entstandenen Videoproduktionen ermöglichen dank des partizipativen Ansatzes der Performance-Ethnografie neue, oft unerwartete Einblicke in Transnationalisierungsprozesse "von unten".
Der thematische Fokus dieses Sammelbandes liegt auf den scheinbaren Abweichungen von der Norm, der diskursiven Vermittlung "schöner" Körper durch Bild und Text sowie auf den Methoden der Körperinszenierung und -optimierung. Neue Aspekte hinsichtlich dominanter heteronormativer Körpernormen und alltägliche Schönheitspraktiken werden in den Artikeln und in künstlerischen Auseinandersetzungen beleuchtet. Gesellschaftliche Normansprüche reichen in ihrer Wirkungsmacht weit hinein in die private Sphäre. "Schönheit" ist im gesellschaftlichen Diskurs ein fest verankertes Motiv, das über privaten als auch beruflichen Erfolg mitentscheiden kann. Dick, dünn, behaart, unbehaart, jung, alt, männlich, weiblich oder irgendwie dazwischen: Das Äußere wird normiert, reguliert und manipuliert. Während die Privatheitsideologie das Motto "Mein Körper gehört mir" ins Negative verkehrt und damit freiwillige chirurgische Eingriffe zur eigenen äußerlichen Optimierung rechtfertigt, werden in vielen Fällen intergeschlechtliche Menschen zu einer körpernormalisierenden Operation gezwungen. Dieser Band will für die Widersprüchlichkeit neoliberaler Anrufungen sensibilisieren und Reflexionsprozesse anregen, um widerständige feministische Positionen zu schaffen.
Georg Wickram: Der jungen Knaben Spiegel Erstdruck: Straßburg (Fröhlich) 1554. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2014. Textgrundlage ist die Ausgabe: Georg Wickram: Werke. Herausgegeben von Johannes Bolte, gedruckt für den Litterarischen Verein Stuttgart, Tübingen: Druck von H. Laupp jr., 1903. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: El Greco, Ein Junge entzündet eine Kerze, 1590. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Institut fur Volkerkunde und Afrikanistik), Veranstaltung: Einfuhrende Ubung zur Methodik, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Feldforschung stellt in der Ethnologie eine der wichtigsten Methoden der Datengewinnung wahrend eines Forschungsaufenthaltes in einer fremden Gesellschaft dar. Diese Daten dienen dem Ethnologen spater als Grundlage fur seine vergleichenden wissenschaftlichen Arbeiten und der Theoriebildung. Die beiden Begriffe Ethnologie und Ethnographie, wie die Feldforschung auch genannt wird, sind im deutschen Raum schon seit dem 18. Jahrhundert nachweisbar. Anfangs wurden beide Begriffe, sowie auch die deutsche Ubersetzung von Ethnologie, Volkerkunde, relativ synonym gebraucht. Heute unterscheidet man diese Begriffe jedoch voneinander: So lasst sich das aus dem griechischen stammende Wort Ethnographie als Beschreibung fremder menschlicher Gruppierungen" ubersetzen, wobei die Ethnologie als die Lehre oder Wissenschaft von eben jenen fremden menschlichen Gruppierungen" (Kohl 1993:100) bekannt ist. Die Grundlage der Ethnographie bildet die direkte, im Feld stattfindende Befragung und Beobachtung von Informanten. In einem zweiten Arbeitsschritt versucht dann die Ethnologie, die im Feld gewonnenen Daten auszuwerten, und anhand vergleichender Gesichtspunkte zu theoretisierenden Verallgemeinerungen zu gelangen (Vivelo 1988:45). Die eben beschriebene wissenschaftliche Ethnographie erlangte erst Ende des 19. Jahrhunderts mit der Entwicklung der modernen Feldforschungsmethoden ihren hohen Stellenwert in der Ethnologie. Hierbei ist besonders Malinowskis Methode der teilnehmenden Beobachtung zu nennen, durch die es dem Forscher so weit wie moglich gelingen sollte, sich durch aktive Teilnahme am Gruppengeschehen in die Denk- und Handlungsstrukturen der Menschen einzufuhlen. Hierbei besteht die Hauptaufgabe des E"
Examensarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sport - Sportsoziologie, Note: 2,0, Technische Universität Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: Kann der Sport bzw. der Fußball wirklich zur Integration zwischen Nationalitäten, den hier lebenden Türken und den Deutschen beitragen? Um die Problematik zu verdeutlichen, die uns alle mittlerweile, in den verschiedenen Generationen betrifft, möchte ich mit einem Text aus dem Lesebuch aus der 4. Klasse der Grundschule beginnen...
„Für wen machen Sie sich schön?“ – „Für mich selbst“, lautet die Antwort heute meist. Das stimmt nicht, auch wenn viele felsenfest davon überzeugt sind. Schön machen wir uns vor allem, weil wir auf soziale Anerkennung aus sind. Dabei handelt es sich nicht um eine „Frauensache“, und mit Spaß und Lust hat es nur selten etwas zu tun. Weil rund um das Sich-schön-Machen vieles anders ist, als wir zu wissen glauben, geht es in diesem Buch auch nicht um Schönheit, sondern um “Schönheitshandeln“: ein Medium der Kommunikation, das der Inszenierung der eigenen Außenwirkung dient, das Aufmerksamkeit verschafft (oder auch vermeidet) und die eigene Identität sichert.
Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum (Institut für Pädagogik), Veranstaltung: Generationslagen und Jugendkulturen, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gilt zunächst die Frage zu klären, weshalb sich Karl Mannheim, als allgemeiner Soziologe, überhaupt mit dem Phänomen der Jugend beschäftigt. Als Wissenssoziologe interessiert sich Mannheim aus dem Grunde für Generationen, da er glaubt, mit diesem Phänomen eine Antwort auf eine der ältesten Fragen der Soziologie geben zu können: wie kommt sozialer Wandel zustande, wie lässt er sich erklären? Mannheim hält die Abfolge der Generationen für die fundamentale Voraussetzung des historischen Wandels. Jede Generation in jeder Gesellschaft muss sich demnach zum Überleben der Gesellschaft das kulturelle Wissen, über das die jeweilige Gesellschaft verfügt, aneignen. Dieser Aneignungsprozess ist in gewisser Weise ein Prozess der Reproduktion, aber zugleich auch der Innovation der Gesellschaft. Die Jugendlichen vergessen viel von dem, was die ältere Generation für wichtig hält, und interpretieren einige Dinge neu, so dass sie letztlich zu einem eigenständigen Faktor der historischen Entwicklung werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Päd., Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Muttermilch wird oft als die beste, praktischste und preiswerteste Nahrung für ein Neugeborenes angepriesen, so z. B. durch die populären Aussagen „Stillen ist ein Menschenrecht“ (WHO), „breast is best“ (La Leche Liga) oder „Stillen ist das Beste für ihr Kind“ (Hipp). Lange Zeit war es normal und auch lebensnotwenig, die Kinder (selbst) zu stillen und stellte die einzige Möglichkeit zur Säuglingsernährung dar. Das (mütterliche) Stillverhalten änderte sich dann in Abhängigkeit vom Gesellschaftswandel mehrfach, sodass es zum Beginn des neuen Jahrtausends schon lange nicht mehr selbstverständlich ist.
Zu konstatieren ist ein Trend zur Eventisierung des Lebens in der Gegenwartsgesellschaft schlechthin. Der Begriff „Eventisierung“ bezeichnet zum einen die Verspaßung von immer mehr Bereichen unseres sozialen Lebens mit einer bestimmten Art kultureller Erlebnisangebote, zum anderen das Machen konkreter Events – sowohl durch Anreicherung kultureller Traditionsveranstaltungen mit zusätzlichen Verlustierungselementen als auch durch strategische Neuschöpfungen von Unterhaltungsformaten für möglichst viele Menschen. Illustriert wird dieser Befund anhand konkreter Studien zum Weltjugendtag (2005 in Köln), zur Kulturhauptstadt („Metropole Ruhr“ 2010) und zur Loveparade – bis hin zu deren düsterem Ende (Duisburg 2010). Die Zeitdiagnose mündet in die Frage, ob (auch) „Eventisierung“ möglicherweise ein „Juggernaut“ ist.

Best Books